Praxis IT-Management
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Bild: CC0 - pixabay.com
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IGEL löst Treiber-Problem der Kroatischen Post

Wo ein IGEL ist, ist auch ein Weg

Manchmal sind es gerade die kleinen Dinge, die große Probleme verursachen können. Im Fall der Kroatischen Post war es ein Hardware-Treiber, der für höllischen Ärger gesorgt hat.

Mit ihren fast 10.000 Mitarbeitern und mehr als 1.000 Filialen ist die Kroatische Post (HP-Hrvatska pošta d.d.) mit Abstand der Marktführer in Kroatien. Das 1999 aus der Splittung des staatlichen Anbieters für Post- und Telekommunikationsleistungen hervorgegangene Unternehmen investiert viel in die Modernisierung seiner Infrastruktur und Leistungen. Dafür wurde es auch bereits mehrfach national und international ausgezeichnet. So befindet sich beispielsweise das Projekt der Umstellung der IT-Infrastruktur auf Cloud-Services in seiner Endphase und für die nächsten Jahre sind innovative Vorhaben wir ein automatisiertes Post-Sortiersystem, der „Digital Postman“ oder auch eine „ePost“-Plattform geplant. Doch manchmal sind es kleine Dinge, die großen Ärger verursachen können. Das berühmt-berüchtigte „Steinchen im Getriebe“ – wie zum Beispiel ein fehlender Hardware-Treiber – kann die ganze Maschinerie ins Stocken geraten lassen.

 

Bild: HP-Hrvatska pošta d.d.
Fast 10.000 Mitarbeiter der Kroatischen Post kümmern sich in mehr als 1.000 Filialen um ihre Kunden.
Bild: HP-Hrvatska pošta d.d.

Für den höchst effizienten Zugriff auf ihre IT-Systeme setzt die Kroatische Post in ihren über tausend Filialen seit 2016 auf Thin Clients des deutschen Herstellers IGEL. Dubravko Mihalic, Director of IT Infrastructure der Kroatischen Post, erzählt: „Vor ein paar Jahren suchten wir nach einer Lösung für die Implementierung unserer eigenen Private Cloud. Wir hatten damals viele Windows-basierende Thin Clients im Einsatz. Eines Tages bekamen wir die Möglichkeit, Thin Clients von IGEL zu testen. Hardware ist Hardware, egal wie dünn, schön und glänzend sie ist. Aber wenn interessiert das schon? Die Software von IGEL hingegen ist etwas komplett anderes. Nach 10 Minuten Präsentation wussten wir, dass es Liebe auf den ersten Blick ist. Trotzdem haben wir uns aber erst nach ausführlichem Testing und vielen Vergleichen dafür entschieden. Aktuell haben wir rund 2.000 Clients von IGEL im Einsatz und tausend Lizenzen der Software, mit der wir alte Windows-Thin-Clients in das IGEL-System einbinden.“

Christian T. Drieling, damals Senior Presales Engineer für Central & Eastern Europe bei IGEL Technology und heute Technology Evangelist sowie Senior Presales Engineer für Channel & Distribution, trat als erster mit der Kroatischen Post in Kontakt. "Ich erinnere mich gut an meinen ersten Termin mit Dubravko Mihalic im Jahr 2015", erzählt Drieling und ergänzt: "Es wurde sehr schnell klar, dass die kroatische Post mit der Lösung von IGEL ihre IT auf ein neues Level anheben konnten."

Irdische Hilfe für ein höllisches Problem

Die Thin Clients von IGEL laufen mit einem auf Performance und Zuverlässigkeit getrimmten Linux-Derivat, um den bestmöglichen Zugriff auf die Post-Infrastruktur in der Cloud zu ermöglichen. Als nun der Post-Partner Western Union für seine Geldversand-Dienstleistung neue Prozesse einführte, die ab einer gewissen Summe aus rechtlichen Gründen das Einscannen und Verarbeiten von Identitätsnachweisen erforderlich machten, und zu diesem Zweck im Dezember 2017 fast kommentarlos rund 1.300 Scanner bei der kroatischen Post „ablud“, stand man vor einem Problem: Für die Scanner waren keine Linux-Treiber verfügbar. 

Hilfesuchend wandte sich die Kroatische Post an IGEL. Dubravko Mihalic erinnert sich: „Wir wussten nicht, was wir mit diesen vielen, vielen Scannern anfangen sollten. Deswegen haben wir IGEL im Januar 2018 in Bremen bei seiner jährlichen Konferenz Disrupt um Hilfe gebeten. Sie haben sofort zugesichert, eine Lösung für unser Problem zu finden.“

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Helmut Preissner ist Country Manager von IGEL Austria sowie als Sales Manager bei dem Endpoint-Management-Spezialisten zusätzlich für Eastern Europe zuständig.
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„Wir haben natürlich Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um unserem langjährigen Partner zu helfen“, erzählt IGELs Österreich-Chef Helmut Preissner, der als Sales Manager außerdem die Kunden aus der Region Eastern Europe betreut. Ganz so viel überirdischer Beistand war aber gar nicht notwendig, die gänzlich irdischen Experten des IGEL-Teams wussten genau, was zu tun ist. In Bremen wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt, um dem Kunden zur Seite zu stehen. „Schon Ende April haben sie uns die Lösung präsentiert. So haben wir die Software von Western Union, die Scanner und unsere Thin Clients unter einen Hut gebracht und alles funktioniert. Jetzt läuft die Software in allen unserer Filialen“, zeigt sich der kroatische IT-Chef Dubravko Mihalic zum Abschluss erfreut. So zeigt sich wieder einmal: Wo ein IGEL … Pardon … ein Wille ist, ist immer auch ein Weg.

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