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Helmut Preissner ist Country Manager von IGEL Austria sowie als Sales Manager bei dem Endpoint-Management-Spezialisten zusätzlich für Eastern Europe zuständig.
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Der Showroom von Endpoint-Management-Spezialist IGEL

Wo der IGEL sich von seiner besten Seite zeigt

Mit dem Umzug in den 29. Stock des Vienna DC Towers hat IGEL Österreich nicht nur die Büroadresse gewechselt, sondern auch neue Möglichkeiten für seine Kunden und Partner geschaffen. Denn der Spezialist für Endpoint Management hat zugleich seinen ersten Showroom eröffnet.

von: Rudolf Felser

Hoch über den Dächern Wiens können Interessierte an zwölf Stationen auf über 150 m² nicht nur Hard- und Software von IGEL live ausprobieren, sondern auch das Zusammenspiel mit zahlreichen Produkten der Partner. Nach dem Hands-On kann anschließend im eigenen IGEL-Lab ein betreuter Proof of Concept (PoC) gestartet werden.

Abgedeckt wird nahezu das gesamte Spektrum gängiger Use Cases von Virtual Desktop Infrastructure (VDI). Egal ob Thin Clients, Collaboration, Endpoints, Server, Storage, Displays, Tablets, Laptops oder Security Solution: Durch die enge Zusammenarbeit mit den Partnern wird ein breit aufgestelltes Lösungsportfolio geboten, das Kunden bei der Umsetzung ­ihrer Projekte unterstützt.

"IGEL hatte bis dato noch keinen Showroom in dieser Größenordnung. Seine Besonderheit ist, dass wir unseren Kunden einen Mehrwert bieten können. Der Kunde kommt in den Showroom, wir plaudern mit ihm über sein geplantes IT-Projekt. Auf Grundlage seiner Hardware-Anforderungen, Software-Basis und Büro-Arbeitsplätze stellen wir ihm das für ihn passende IGEL-Modell vor. Er kann dann auswählen, mit welchen Bausteinen er seine Lösung ausgerüstet haben möchte, und wir bereiten das Setting vor. Das gelingt uns mit dem IGEL-Presales-Team auf der einen und den Presales-Teams der Technologiepartner, der Hardware- und Softwarehersteller, auf der anderen Seite", erklärt Helmut Preissner, seines Zeichens Country Manager von IGEL Austria sowie als Sales Manager aus Wien auch für die Region Eastern Europe zuständig.

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Hoch über den Dächern Wiens können Interessierte an zwölf Stationen auf über 150 m² nicht nur Hard- und Software von IGEL live ausprobieren, sondern auch das Zusammenspiel mit zahlreichen Produkten der Partner.
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Mehrwert für Kunden und Partner

Schon zur Eröffnung im September 2017 waren 250 Besucher vor Ort. "Wir wachsen mit jedem Projekt, das wir mit unseren Kunden demonstrieren. Genauso wie auch unsere Technologiepartner, für die der Showroom ebenfalls einen riesigen Mehrwert bietet. Es ist ein kostenloser Service, um dem Markt die Produkte näherzubringen. Das wird von den Kunden sehr gut angenommen, weil sie erkennen, welche Zeitersparnis ihnen das bringt", so Preissner.

Des Weiteren steht der Showroom auch für kostenfreie Beratungsgespräche und Live-Demos zur Verfügung – und das unabhängig davon, ob die Kunden bzw. Partner ihren Standort in Wien und Umgebung haben. Denn für weiter entfernte Geschäftspartner bietet IGEL die Möglichkeit, per Videoconferencing mit den IT-Experten zu diskutieren oder einen Remote-PoC durchzuführen. "So tragen wir den Mehrwert des Showrooms auch in die entferntesten Länder der osteuropäischen Region", fasst Helmut Preissner zusammen.

Der Showroom steht natürlich genauso für "reale" Events von IGEL und seinen Partnerunternehmen zur Verfügung. Über 40 Fachvorträge, Events und Schulungen pro Jahr finden dort statt. Preissner gibt ein Beispiel: "Unsere Technologiepartner haben sehr oft nur kleine Niederlassungen in Österreich. Sie nutzen unseren Showroom als Veranstaltungslocation für ihre Events, wie zum Beispiel PureStorage. Das Unternehmen hat zu einer Ganztagesveranstaltung am Vormittag 50 österreichische IT-Partner eingeladen, am Nachmittag dann 50 Kunden. Der Showroom war komplett PureStorage-gebrandet."

Wo kommt denn nur der IGEL her?

IGEL Technology ist ein deutsches IT-Unternehmen, spezialisiert auf Thin Clients, Virtual Desktop Infrastructure und Endpoint Management. In diesem Bereich hat sich der Anbieter von Hard- & Software in den beinahe drei Jahrzehnten seines Bestehens als einer der weltweit größten Thin-Client-Hersteller etabliert. Aber woher der Name? IGEL steht für "Intelligente Gesamtlösung in der Mikroelektronik". Wieder was gelernt.

Das Konzept findet Anklang bei den Partner-Unternehmen, interessierte IT-Firmen müssen sich dem IGEL-Chef zufolge aber noch etwas in Geduld üben: "Wir sind voll. Uns haben die Partner die Tür eingerannt, aber wir mussten leider verneinen. Wir mischen aber einmal im Jahr die Karten neu. Mit 2018 sind wir durch, aber 2019 wird es eine Konsolidierung geben, weil wir auf IT-Trends und den Markt reagieren müssen und so die neuen Akzente widerspiegeln."

Innovatives Potenzial heimischer Forschung

Wer Helmut Preissner kennt, der weiß, dass er sich nicht auf den erreichten Lorbeeren ausruht. Seinen Blick hat der redegewandte Country Manager immer auch ein gutes Stück in die Zukunft gerichtet. Wer seinen Schreibtisch im 29. Stock stehen hat, der ist es schließlich gewohnt, sehr weit zu sehen. Gerade in Österreich setzt er deshalb stark auf Kooperationen mit Forschungseinrichtungen, wie zum Beispiel mit der TU Graz, wo es unter anderem um die Visualisierung komplizierter Vorgänge im Körper geht: "Forschungskooperationen deswegen, weil wir den Wirtschaftsstandort Österreich nachhaltig für IGEL entwickeln möchten und in den österreichischen Forschungsaktivitäten sehr viel innovatives Potenzial sehen, welches uns auch hilft, unsere Hard- und Software ständig weiterzuentwickeln."

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