LineMetrics initiiert "Junior IoT-Cup 2015" für Jugendliche ab 15 Jahren

Roboter Frank eröffnet "Internet of Things" Jugendbewerb

Der vom oö. Startup LineMetrics ins Leben gerufene "IoT Jugendcup 2015" ging diese Woche an den Start. Ab sofort bis zum 20. Februar können Jugendliche ab 15 Jahren ihre Projektideen einreichen. Einzige Voraussetzung ist, dass die Projektidee praktischen Bezug zum Thema "Internet der Dinge" hat. Projekte von Schülern müssen von einer Lehrkraft begleitet werden. Alle Infos zum Bewerb stehen online zur Verfügung, die Projekteinreichung erfolgt direkt online.

von: Christine Wahlmüller

Roboter Frank, entwickelt von Harald Pichler von der IoT Group Vienna, stürzte zwar zuerst vom Tisch, eröffnete dann aber stimmlich und motorisch beeindruckend den ersten "Internet of Things" Jugendwettbewerb Österreichs. "Im November hatten wir die Idee zum IoT-Cup und ich bin selbst überrascht, wie viele Unternehmen jetzt als Sponsor mitmachen", erzählen die beiden LineMetrics-Gründer Wolfgang Hafenscher und Reinhard Nowak. LineMetrics, selbst Startup aus Haidershofen in OÖ, hat sich auf Prozessoptimierung mithilfe von Sensortechnologie bei Produktionsunternehmen spezialisiert und gilt als Shooting-Star der heimischen IoT-Szene. IoT, "Internet of Things", d.h. die Vernetzung von Dingen, Gegenständen, Maschinen ist derzeit in aller Munde.

Rund 200 Projekte möglich


"Mit dem jetzt gestarteten "Junior IoT Cup" wollen wir auch die Jugend jetzt für diese Idee begeistern und dazu einladen, Ideen zu entwickeln", erklärt Hafenscher. Die Zielgruppe ist groß: Laut LineMetrics richtet sich der Bewerb an Schüler und Studenten von 1.335 Bildungseinrichtungen in ganz Österreich. "Rund 200 Projekte können wir insgesamt betreuen", sagt Hafenscher. Notwendige Hardware und Software wird über Sponsoren wie etwa IBM und Microsoft kostenlos zur Verfügung gestellt, notwendige Bauteile gibt es kostenlos von Conrad. Weitere Sponsoren des Bewerbs sind netidee, Linz AG, die M2M Group der Telekom Austria, Phoenix Contact sowie TTTech.


Der Vorstellungskraft sind dabei keine Grenzen gesetzt. Eine Lösung zur Energieeinsparung in der Schule, ein Roboter, der mit Sensoren tolle Dinge bewältigt oder ein IoT-Spiel mit Freunden - es geht darum, innovative Ideen zu entwickeln, die dann in einer Projektphase bis zum Sommer auch bereit zum Teil umgesetzt werden sollen. Die Einreichphase ist allerdings relativ knapp bemessen, da noch dazu die Semsterferien dazwischen liegen. Die Ideen müssen bis zum 20. Februar eingereicht werden. Ausgewählte Projekte werden am globalen IoT Tag am 9. April bereits der Öffentlichkeit präsentiert. Die Siegerehrung ist für den 3. Juli geplant.


Zahlreiche Unterstützer


"Der IoT Cup macht wir besondere Freude, weil wir hoffen, unsere Jugend für IKT-Themen zu begeistern. Wir haben zur Zeit einen großen Frachkräftemangel, da sind wir froh über jede Initiative, die hilft, dem entegen zu wirken", sagte Albert Gerlach vom UBIT Wien der Wirtschaftskammer. Ebenso Beifall für den IoT-Jugendbewerb kam vom Investor Johann Hansmann, der eine Reihe von digitalen Start-ups wie LineMetrics oder Anyline unterstützt.  Andreas Tschas, Initiator des Pioneers Start-up Festivals,  gehört auch zu den Mentoren und sieht den IoT-Jugendbewerb als wichtiges Signal in Richtung Unternehmensgründung:  "2017 stammen 50 Prozent der Lösungen rund um das Internet der Dinge von Start-ups", so Tschas. "IoT ist jetzt der größte Hebel, um Österreich zum Gründerland zu machen." Auch die erst 2014 gegründete Initiative "Internet of Things Vienna" (IoT Vienna), bei der es darum geht, dass Institutionen und Unternehmen ihr Wissen miteinander teilen, unterstützt den Bewerb für die Schüler und Studierende. "Wir unterstützen den Bewerb mit regionalen Camps und Workshops", sagte Harald Pichler, Sprecher von IoT Vienna. Ebenso Unterstützung für den Bewerb kam von Sandra Stromberger, Sprecherin "Digital City Wien": "Wir wollen Wien als digitalen Hot Spot Europas präsentieren, jede Initiative dazu ist uns willkommen".

www.iotcup.at

 

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