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Geschäftszahlen veröffentlicht

NFON AG erreicht Gewinnschwelle

Der Konzernumsatz 2017 steigt auf 35,7 Mio. Euro. NFON sieht sich als Profiteur vom Wandel zu Cloud-Telefonie und der EU-DSGVO.

Der europäische Cloud-PBX-Anbieter NFON AG mit Hauptsitz in München hat seine Geschäftszahlen veröffentlicht und spricht für 2017 von einem starken Umsatzwachstum. Erstmals sei die Gewinnschwelle auf Konzernebene überschritten worden. Innerhalb der vergangenen drei Jahre hat die NFON AG den Konzernumsatz mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von über 30 Prozent gesteigert. Im Heimatmarkt Deutschland lag das Wachstum innerhalb dieser Zeitspanne bei 25 Prozent, in den internationalen Märkten sollen es sogar fast 50 Prozent gewesen sein.

Im Geschäftsjahr 2017 stieg der Konzernumsatz, gestützt durch den weiteren Ausbau des internationalen Geschäfts auf 35,7 Mio. Euro gegenüber 30,4 Mio. Euro im Vorjahr. Das Geschäftsjahr 2016 wies dagegen noch einen außergewöhnlichen positiven Umsatzeffekt aus einem Entwicklungsprojekt mit einem Wholesale-Partner in Höhe von 1,5 Mio. Euro aus. Gleichzeitig überschritt NFON 2017 erstmals die Gewinnschwelle mit einer bereinigten EBITDA-Marge von 0,5 Prozent (2016: -1,3 Prozent).

Die NFON AG ist eigenen Angaben zufolge !der einzige paneuropäische Anbieter für Telefonanlagen aus der Cloud mit einem Produkt made in Germany" und hat über 15.000 Unternehmenskunden in 13 europäischen Ländern. Das Wachstum der NFON AG wurde 2017 erneut durch einen deutlichen Anstieg des Anteils langfristig wiederkehrender Umsatzerlöse auf 77,9 Prozent nach 71,1 Prozent im Vorjahr gestützt, was die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells unterstreichen soll. Damit sind die wiederkehrenden Umsatzerlöse des Konzerns im Geschäftsjahr 2017 um 28,5 Prozent von 21,6 Mio. Euro auf 27,8 Mio. Euro gestiegen.

Die NFON AG sieht sich selbst als Profiteur vom strukturellen Wandel hin zu cloudbasierten Telefonie-Lösungen. Allein im europäischen Markt für Cloud-Telefonie wird zwischen 2017 und 2022 eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von ca. 16 Prozent erwartet. Die in Kürze in Kraft tretende EU-Datenschutz-Grundsatzverordnung (DSGVO) bringt europäischen Cloud-Kommunikationsanbietern wie der NFON AG zusätzliche Vorteile: US-amerikanische Wettbewerber könnten – so die Argumentation des deutschen Anbieters – den Austausch von Kundendaten zwischen europäischen Niederlassungen und ihrem Hauptsitz in den USA nicht verhindern. Dieser Umstand sei durch den in den USA kürzlich verabschiedeten CLOUD Act noch verschärft worden. Die DSGVO sieht laut NFON "persönliche Haftungsregeln mit stark angestiegenen Strafen für Kunden vor, die solche Lösungen

verwenden".

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