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Peter Trawnicek, Country Manager von VMware
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Gastkommentar - Peter Trawnicek, VMware

Mit virtuellen Desktops in die Cloud

Physische Desktop-Infrastrukturen sind für Unternehmen nicht länger sinnvoll. Sie sind nicht nur teuer, unsicher und wartungsaufwendig, sondern lassen auch bei der effektiven Unterstützung der sich verändernden IT-Landschaft in Unternehmen zu wünschen übrig.

Neue Umstände bedingen neue Desktop-Strategien: Pläne zur Migration auf Windows 10, eine wachsende Zahl virtueller Mitarbeiter, die zunehmende Beliebtheit von Mobilgeräten und die Erwartung der Anwender, eigene Geräte nutzen zu können (Bring Your Own Device, BYOD), sowie straffere IT-Budgets. Durch die Verlagerung virtueller Desktops und Anwendungen in die Cloud profitieren Unternehmen von allen Vorteilen der Virtualisierung – zentrales Management, höhere Datensicherheit und vereinfachte Bereitstellung – ohne die extrem hohen Kosten, die Einschränkungen und den Aufwand eines internen Desktop-Managements. 

In IT-Abteilungen ist das Desktop Computing zu einer wahren Entwicklungsbremse geworden. Zwar ist Desktop Computing eine Notwendigkeit zur Bereitstellung wesentlicher Anwendungen und Services für Anwender, jedoch kosten das Management und die Absicherung physischer PCs IT-Abteilungen viel Zeit, Arbeit und Geld. Und die technisch immer versierteren Anwender sind zunehmend unzufrieden, weil ihre Computer nicht mit der Flexibilität und den Funktionen aufwarten, die sie mittlerweile gewohnt sind. 

Für viele Unternehmen sind diese Probleme nicht neu, aber der entscheidende Zeitpunkt für Veränderung ist erst jetzt gekommen. Die verschiedenen Plattformen von Windows 10, die zunehmende Nutzung von Geräten mit Mobilzugriff und engere IT-Budgets haben eine Welle der Umstrukturierung im Bereich des Desktop Computing ausgelöst. 

Migration auf Windows 10: Nachdem Microsoft den Support für Windows XP eingestellt und vor Kurzem Windows 10 veröffentlich hat, prüfen viele Unternehmen, ob sie Windows aktualisieren sollten. Viele ältere PCs erfüllen jedoch nicht die Anforderungen für Windows 10. Das heißt, Unternehmen müssen für die Migration der Mitarbeiter neue Computer anschaffen. Wer die vorhandenen Computer aufrüstet, statt sie auszutauschen, spart nicht viel Geld, da neue Komponenten (RAM, Festplatten und/oder Grafikkarten) beschafft und eingebaut werden müssen. 

Zunehmender mobiler Zugriff: Laut Prognosen der IDC wird der Anteil mobiler Mitarbeiter an allen Beschäftigten in den USA bis 2020 beinahe 75 Prozent betragen. Diese Mitarbeiter greifen über eine Vielzahl von Geräten auf Business- Anwendungen und -Services zu, darunter die immer beliebteren iPads, Android-kompatible Tablets und Smartphones. Und die Unternehmen müssen ihnen orts-und zeitunabhängigen Zugriff ermöglichen. 

Engere IT-Budgets: PCs können 7 bis 10 Prozent des IT-Budgets beanspruchen, bringen aber keinen Wettbewerbsvorteil. Aufgrund der immer noch instabilen Wirtschaftslage nehmen Unternehmen ihre IT-Ausgaben genauer unter die Lupe. PC-Aktualisierungen und Windows 10-Upgrades in großem Maßstab sind nicht mehr praktikabel und die Kosten für die Unterstützung einer zunehmend geografisch verteilten Belegschaft müssen reduziert werden. 

Peter Trawnicek ist Country Manager von VMware in Österreich.

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