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Bild: Michael Beck
v.l.n.r.: Herbert Gartner (CEO, eQventure), Clemens Gasser (CEO, Nextsense) und Tal Vagman (Director Strategy Development, Hexagon)
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Schwedische Hexagon AB holt sich steirisches Know-how

Milliardenkonzern kauft Grazer Nextsense

Unter der Federführung von Mitgesellschafter eQventure holt Nextsense den multinationalen Technologiekonzern Hexagon AB an Bord. "Unser Grazer Standort wird dadurch enorm profitieren", sagt Clemens Gasser, CEO von Nextsense.

Die im Jahr 2007 mit Unterstützung der Joanneum Research gegründete Nextsense GmbH mit Sitz in Graz ist ein Spezialist für optische Profilvermessung und Oberflächeninspektion in der Automobil-, Bahn-, Stahl- und Aerospace-Industrie. Mit rund 70 Mitarbeitern erwirtschaftete Nextsense im Jahr 2017 über 12 Mio. Euro Umsatz. Aktuell liegt der Mitarbeiterstand bei 80 Personen und die Exportquote beträgt über 95 Prozent.

Diesen März wurde Nextsense darüber hinaus im Rahmen des "Staatspreis Innovation 2018", der im Auftrag des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort von der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) organisiert wird, mit dem Sonderpreis ECONOVIUS ausgezeichnet. Dieser wird an KMU vergeben, die durch "besonders innovative Leistungen" hervorstechen.

"Achtstelliger Eurobetrag"

Mit heutigem Datum hat der schwedische Technologiekonzern Hexagon AB, der mit über 18.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 3,5 Mrd. Euro und einen Jahresgewinn (EBITDA) von 1,1 Mrd. Euro erwirtschaftet, Nextsense zu 100 Prozent erworben. Hexagon AB, bekannt für Marken wie Leitz oder Leica, zählt zu den größten Messtechnikunternehmen weltweit. Der europäische Käufer konnte sich gegen eine Reihe anderer Interessenten aus China, USA, Japan und Europa durchsetzen und erwarb das Unternehmen schließlich für einen "hohen achtstelligen Eurobetrag", wie mitgeteilt wurde.

"Die Spitzentechnologie von Nextsense liefert die notwendigen Analysen für rasche Korrekturmaßnahmen in der Produktion. Nextsense ergänzt damit hervorragend unsere Smart Factory Strategie, die das volle Potenzial von Qualitätsdaten entfesselt“, erläutert Ola Rollén, Präsident und CEO von Hexagon AB. "Darüber hinaus stärkt Nextsense unsere Position im Automobilmarkt und in den Branchen Bahn und Stahl. Die Kombination von Sensoren, Software und Advanced Analytics aus beiden Firmen wird unseren Kunden einen großen Mehrwert bringen. Gleichzeitig wird unser globaler Vertrieb das Wachstum von Nextsense beschleunigen“, betont Rollén.

"Mit Hexagon AB können wir schlagartig auf ein globales Netzwerk zugreifen", unterstreicht Clemens Gasser, CEO von Nextsense. "Unser Grazer Standort wird dadurch enorm profitieren. Denn gemeinsam schaffen wir neue Arbeitsplätze und ein beschleunigtes globales Wachstum. Sowohl die am Markt gut eingeführte Produktmarke CALIPRI als auch unser Firmenname Nextsense bleiben bestehen", so Gasser weiter.

Für die Beteiligungsgesellschaft eQventure ist diese Akquisition nicht nur ein großer wirtschaftlicher Erfolg, sondern auch das Ergebnis intensiver Zusammenarbeit von erfahrenen Unternehmern und engagierten Gründern. So unterstütze eQventure-CEO Herbert Gartner das Unternehmen Nextsense als Chairman von der Gründung im Jahr 2007 und bis zum heutigen Verkauf.

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