Round Table ERP
Bild: Eva Puella Photography
Wir bedanken uns für die Teilnahme bei (v.l.n.r.) Markus Hufnagl, oxaion, Christoph Weiss, SIS Consulting, Godelef Kühl, godesys, sowie Markus Neumayr, Ramsauer & Stürmer Software.
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Monitor Round Table "ERP"

Eines für alle oder alles von einem?

Wie hat sich der ERP-Markt entwickelt, wie sieht es mit dem Angebot aus und was wollen die Anwender wirklich haben? Nachdem wir zuletzt vor rund zwei Jahren Anbieter von ERP-Lösungen bei unserer "Tafelrunde" versammelt haben, war es an der Zeit den aktuellen Status quo abzufragen – auch zu Buzzwords wie künstliche Intelligenz oder Blockchain.

von: Rudolf Felser

Unserem Ruf sind gefolgt:

Was in der Diskussion unter anderem deutlich geworden ist: Die Anbieter haben unterschiedliche Ansätze, auch durch die unterschiedlichen Anforderungen ihrer Kunden. Das ist gut so, denn so kann sich jedes Anwenderunternehmen für genau die Lösung entscheiden, die am besten zu ihm passt. Der Markt selbst ist jedenfalls stark in Bewegung. Zu welchen anderen Themen sich die Teilnehmer in welcher Form noch geäußert haben, können Sie im Folgenden nachlesen.

Die erste Frage geht an Herrn Weiss, als Berater mit unabhängigem Überblick. Was hat sich aus Ihrer Perspektive in den letzten beiden Jahren am ERP-Markt getan?

Weiss: Es ist gerade massive Bewegung in diesem Markt. Früher waren, wenn man am Anfang und am Ende des Jahres Bilanz gezogen hat, immer ungefähr gleich viele Hersteller und Implementierungspartner vorhanden. Heute gibt es massive Veränderungen. Viele Unternehmen werden gekauft. Bei fast jeder Ausschreibung, die wir mit unseren Kunden begleiten, stoßen wir auf Informationen, dass sich schon wieder etwas verändert hat, obwohl wir eigentlich am Puls des Marktes sind.

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Markus Neumayr (li.) von Ramsauer & Stürmer und Christoph Weiss, SIS Consulting
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Herr Neumayr, beim letzten ERP-Round-Table vor zwei Jahren ging es bei Ramsauer & Stürmer um die Einführung mobiler Lösungen. Wie hat sich das entwickelt? Werden von den Kunden heute andere Funktionen nachgefragt als damals?

Neumayr: Mobility wird immer mehr nachgefragt und ist für den Servicetechniker oder im Außendienst-Prozess auch notwendig. Was wir derzeit noch sehen ist, dass die "mobilen Plattformen" – also Einkaufsportale, Webshops, etc. – immer mehr Automatismus und Online-Verfügbarkeit benötigen. Das findet nicht mehr in Form von Schnittstellenanbindungen statt, sondern wird integrale Funktionalität des ERP-Systems. Die Kunden tauschen die alten Webshop-Systeme gegen Online-Systeme aus, um die Informationen bestmöglich zu ihren Kunden zu bekommen. Dabei geht es um Realtime-Informationen, von Preisbeauskunftungen oder Rabattierungssystemen, über Auftragsstatusinformationen, bis hin zu Online-Lagersystemen – damit ich weiß, dieses Produkt ist heute in der Auslieferung und übermorgen bei mir auf der Baustelle.

Herr Kühl, wie sieht es bei godesys aus? Was hat sich bei Ihnen in den letzten beiden Jahren getan und was haben Sie am Markt beobachtet?

Kühl: Wir haben bei der Technologie einen sehr großen Schritt gemacht, den wir Virtual Workspace nennen. Alle Applikationen, egal ob DMS, ERP oder CRM, sind über den Browser verfügbar und können von allen Orten genutzt werden. Wir haben viel Kraft darin investiert, dass sich die Oberflächen auch dementsprechend anpassen. Browsernutzung bedeutet ja nicht, dass die Oberfläche überall gleich ist. Auf einem Tablet haben Sie ein anderes Sichtverhältnis als wenn Sie sich die Oberfläche beispielsweise auf dem Desktop anschauen.

Die Dynamik im ERP-Markt ist spürbar, ich würde das aber nicht unbedingt dem Kapitel Mobility zuschreiben. Mobile Lösungen sind eher die smartphonegebundenen oder tabletgebundenen Lösungen, die im Außendienst eingesetzt werden und daher eine andere Sicht auf die Daten benötigen. Was ganz langsam kommt ist, dass die Kunden verstehen, dass sie eigene Apps für ihre Kunden erstellen können und durch die integrierte Nutzung der ERP-Daten Lösungen schaffen, die Mehrwerte für die eigenen Kunden ins Feld bringen.

Und im Gegensatz zu  Ramsauer & Stürmer glauben wir nicht, das wir alles selber machen können. Bei uns ist es so, dass das ERP-System zwar der Single Point of Truth ist, aber immer weniger sichtbar ist. Wir verarbeiten mit dem godesys ERP die Daten automatisiert und stellen über Webservices für eine Vielzahl unterschiedlichster Plattformen online die im Prozess benötigten Informationen bereit. Dieser Trend, als ERP-Anbieter alles aus einer Hand liefern zu wollen, ist bei der Dynamik und Individualität, die wir in unseren Kundenprojekten haben, vollkommen weltfremd.

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Markus Hufnagl, Geschäftsführer von oxaion in Österreich
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Herr Hufnagl, dieselbe Frage auch an Sie.

Hufnagl: Die technischen Anforderungen an ERP-Systeme sind in den letzten Jahren sehr gewachsen. Sie sind immer mehr die Schaltzentrale oder der Integrator und vernetzen Daten und andere Systeme miteinander. Deswegen sind ERP-Systeme heute Integrationsplattformen. Eine weitere Folge daraus ist, dass ERP-Systeme heute nicht mehr so schnell ausgetauscht werden. Nachdem das so komplex und integriert geworden ist, fürchten sich viele im Unternehmen vor einem Wechsel des ERP-Systems. Einerseits wegen der Kosten, andererseits auch wegen des Impacts auf das Tagesgeschäft. Sie scheuen oft notwendige ERP-Erneuerungen, weil sie sich vor dem Projekt fürchten.

Zum Thema Mobilität: Wir beobachten deutlich, dass die Generation Y in die Unternehmen strömt, die mit mobilen Geräten, Twitter, Facebook, Apps aufgewachsen ist – die "Wisch-Generation". In der täglichen Arbeit mit dem ERP-System hat das natürlich nur bedingt Platz. Ich sehe das eher in Anwendungen wie CRM-Systemen oder Anwendungen für Servicetechniker im Außendienst. Aber es gibt Druck auf die IT-Abteilungen, ihre Anwendungen zu modernisieren. 

Einen weiteren Punkt möchte ich noch erwähnen: ERP-Systeme sind nicht nur Integrationsplattformen sondern sind heute auch Kommunikationsplattformen. Es geht darum, nicht nur Daten zu verwalten, sondern auch innerhalb des Unternehmens und mit Kunden zu kommunizieren. Wir von oxaion haben zum Beispiel letztes Jahr eine Integrationsplattform auf den Markt gebracht, eben auch mit Funktionen wie Pinnwänden, über die User Informationen zu Objekten im ERP-System austauschen können. In diese Richtung geht es.

Kühl: Wir haben, wenn wir über den Desktop reden, 1.500 Masken. Wenn ich mir die Datenfelder auf diesen Masken ansehe und was der einzelne User in seinem Prozess braucht, dann ist das  Softwareentwicklung aus den frühen 1990ern, als man modular gedacht hat. Das ist aber nicht mehr der Weg, wie er heute stattfindet. Die User entscheiden sich für Prozesse, sie wollen Prozesse und diese Prozesse sind stark unterschiedlich. Das ist ein enormer Anspruch, weil wir auf der einen Seite vorausahnen müssen, wie diese Prozesse laufen, und auf der anderen Seite Individualität bewahren müssen. Es ist auch die Selbstkritik notwendig, dass diese Masken für den klassischen User – einen 30-Jährigen Youngster, der das nicht versteht – überfrachtet sind und dieser Aufgabe nicht gerecht werden. Der Umbau, den wir machen müssen, ist ein sehr mannigfaltiger. Auf der anderen Seite eröffnet er uns aber auch Chancen, weil wir in vielen Feldern Neuland betreten und es dem Kunden erlauben können, einen komplett anderen Prozess aufzusetzen, als es sein Nachbar im ERP-Umfeld gemacht hat. Man kann das im Wettbewerb sehr schön ausspielen.

Neumayr: Wir sehen, dass eine sehr starke Anpassbarkeit der Software notwendig ist, weil die Prozesswelt bei keinem Kunden gleich aussieht. Deswegen hat sich auch die Softwaretechnologie dorthin geändert. Wir unterscheiden uns in der Applikationsarchitektur. Es gibt Funktionalitäten, für die der Kunde eine sehr smarte, einfache Oberfläche braucht, um eine Aufgabe zu erledigen. Aber es gibt natürlich Funktionalitäten in heutigen ERP-Systemen, die eine gewisse Komplexität fordern, um eine Aufgabe für das Unternehmen durchzuführen. Wenn ich heute einen Planungsleitstand habe, dann wird der am Smartphone nie ein sinnvolles Ergebnis präsentieren können, weil der Platz nicht reicht und die Aufgabe dort nicht stattfindet.

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Godelef Kühl, Gründer und Vorstandsvorsitzender der deutschen godesys AG
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Kühl: Bleiben wir beim Planungsleitstand. Da haben Sie für die unterschiedlichen Anwendungsfälle mindestens über 50 Prozent der Felder, die obsolet sind. Das meinte ich. Wenn Sie dem Markt vorgaukeln wollen, dass wir in der Lage sind, das über Tools anzupassen, ist das natürlich richtig. Ein User kann das machen. Aber ein Mittelständler stellt sich doch nicht hin, geht über die 1.500 Masken drüber und nimmt 50 Prozent der Felder weg. Das kann er, tut es aber nicht. Und damit haben wir das gleiche Problem wie vorher.

Hufnagl: Früher hatten wir viele Kunden oder Interessenten, die zum Beispiel Maschinenbauer waren. Heute haben sich diese Kunden entwickelt, sie bieten Serviceleistungen an. ERP-Systeme müssen immer mehr Generalisten sein und dadurch steigt die Komplexität. Die Kunden wollen ein komplexes System, das viel kann, aber gleichzeitig eine einfache Oberfläche. Diesen Spagat muss man heute als Anbieter beherrschen. Ein komplexes, mächtiges ERP-System im Hintergrund mit zuschaltbaren, parametrisierbaren Funktionen. Man muss nicht alles selbst machen, man kann sich auch Partner bedienen, aber muss trotzdem einfach gegenüber dem User sein, der einfache Oberflächen gewöhnt ist.

Weiss: Man sieht heute die Tiefe der Integration von ERP-Systemen, auf der anderen Seite ist aber Best of Breed mit Speziallösungen genauso ein Trend. Es geht nicht darum, Schnittstellen zu bauen, sondern wir brauchen eigentlich Nahtstellen, weil wir verbinden Systeme und schneiden sie nicht auseinander. Gerade den jungen Usern ist es vollkommen egal, was im Hintergrund passiert. Der User braucht nur noch zehn Funktionen oder Prozessdarstellungen. Ob ich integrierte Lösungen habe oder Best of Breed – der User muss es so einfach wie möglich haben uns muss sich das auch gestalten können.

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Kühl: Das ist auch eine Philosophiefrage. Wir haben auch lange überlegt, ob wir Themen wie Social einbauen. Aber wir haben uns entschieden, Microsoft Teams, Slack und Mattermost zu integrieren, weil wir nicht glauben, dass eine eigene Lösung dem Anspruch des Marktes genügt. Die junge Generation läuft viel eher mit einem Slack-Account durch die Gegend und erwartet, auch ERP-Informationen in Slack teilen zu können. Die Dynamik, die Sie heute in der Anwendungslandschaft haben, ist immens. In der Tech-Branche finden Sie Unternehmens-Plattformen, die nur noch browserbasiert sind. Da ist der Google-Account das Maß aller Dinge. Also müssen wir nicht mehr nur Microsoft Office sondern auch google docs integrieren.

Wie präsent sind bei Ihren Kunden und Projekten die Themen Risiko und IT-Security im ERP-Zusammenhang?

Kühl: Wir versuchen eine Art Fraud Detection ins ERP-System zu kriegen. Missbrauch merken Sie in einem ERP-System oft erst, wenn es zu spät ist, bei Auftragshäufungen oder anderen Dingen. Wir versuchen solche Fragen mit künstlicher Intelligenz zu beantworten. Man kann heute selbstlernende Systeme bzw. Algorithmen schreiben, die sich das Systemverhalten ansehen und daraus ableiten, wo eine Abnormalität ist. Es muss dann einen Warnmonitor geben, auf den ein User reagieren kann. Dieses Thema wird in der Breite massivst unterschätzt und in den nächsten Jahren gewaltig an Bedeutung gewinnen.

Sie haben mir gerade ein schönes Stichwort geliefert, nämlich das "Buzzword" KI. Wie präsent sind Themen wie Predictive, Machine Learning, Augmented Reality, Blockchain, etc. aktuell im ERP-Bereich?

Weiss: Der entscheidende Punkt ist, dass wir zuerst die Basis brauchen. Die Basis ist das ERP-System und darauf kann ich aufsetzen. Predictive Maintenance als Beispiel ist für mich kein Schlagwort mehr, das ist schon fast wieder ein Muss. Bei Wartung und Service kommt man daran nicht mehr vorbei. Viele Unternehmen machen schon fast mehr als 50 Prozent von ihrem Umsatz, beispielsweise bei einem Maschinenbauer, nicht mit Neumaschinen, sondern mit Wartung. Das wird auch immer mehr. Es geht eher darum, diese Daten strukturiert zur Verfügung zu stellen. Man macht mit diesen Schlagwörtern die Geschäftsführer ein bisschen "narrisch". Gut Ding braucht Weile. Ich sage ERP-Anbietern oft: Man muss nicht immer jedem Buzzword sofort nachspringen.

Hufnagl: Für viele dieser Technologien fehlen die Voraussetzungen. Die Unternehmen kommen immer öfter drauf, dass ihre Datenbasis nicht gut genug ist. Ich kenne einige Unternehmen, die jetzt Stammdaten-Projekte durchführen. Diese Zukunfts-Themen werden zeitversetzt und in gewissen Ausprägungen kommen. Man hat in den letzten Jahren viel darüber geredet, viel in Showcases und Forschungsprojekte investiert, aber man hat relativ wenige konkrete Projekte gemacht. Wir von oxaion machen zum Beispiel gemeinsam mit einer Fachhochschule und unserem Kunden Banner Batterien ein dreijähriges Forschungsprojekt, wo es um die elektronische Abbildung der kompletten Produktion des Unternehmens geht. Wir wollen dann auch über Simulationen Dispositionsparameter ermitteln. Aber das ist ein Forschungsprojekt und bis diese Technologien kommen werden, vergehen sicher noch einige Jahre.

Herr Kühl, wenn wir uns in zwei Jahren wiedersehen, haben Sie also nicht nur künstliche Intelligenz im Einsatz, sondern ich kann mit Ihrem ERP auch reden?

Kühl: Das können Sie auch heute schon.

Es antwortet nur nicht?

Kühl: (lacht) Die Antwort ist nur manchmal etwas eingegrenzt. Aber auch Sprachausgabe gibt es heute ja schon. Wir müssen zwei Dinge unterscheiden. Der Trend zu Buzzwords wie KI, AR oder welche auch immer ist tödlich und hilft dem Mittelstand gar nicht. Wenn man aber konkrete Szenarien nimmt würde ich nicht sagen, dass wir uns noch immer im Bereich der Forschung bewegen. Wenn wir Predictive Maintenance betrachten, ist das sehr wohl etwas, wo der eine mehr und der andere weniger macht. Im Bereich der Stochastik habe ich mit Sicherheit vier oder fünf Projekte, die schon seit ein oder zwei Jahren mit gutem Erfolg im Live-Betrieb sind. 

KI hat  den Nachteil, dass draußen auf dem Markt nicht verstanden wird, was das ist. Einen Algorithmus hat am Ende auch ein Mensch entwickelt. Wenn du einen doofen Algorithmus hast, dann wird er auch doof bleiben. Die KI, die komplett von alleine lernt, wodurch der Computer immer schlauer wird, sehe ich nicht wirklich.

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Markus Neumayr, Geschäftsführer der österreichischen Ramsauer & Stürmer Software Gruppe
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Neumayr: Es gibt für KI durchaus Anwendungsfälle, die man in kleinen Bereichen andenken kann. Wir bringen heuer ein KI-Integrationstool für Eingangsrechnungsscans und Workflowprozesse, die bis jetzt mit Scan- und Layoutarchitekturen belegt sind, zu den ersten Pilotkunden. Ich kann den Beleg scannen und weiß dann, welche Inhalte diese Rechnung hat. Das System analysiert nicht mehr auf Basis des Layouts, sondern auf Basis einer KI, die diese Rechnung auswertet und mittels einer Cloud-Lösung die Belege vollautomatisiert verarbeiten kann. Das sind die ersten Bereiche, in denen diese Technologie Einzug hält. Ein zweites Thema, mit dem wir uns beschäftigen, ist Blockchain. Wir haben derzeit ein Forschungsprojekt laufen, bei dem wir auf Basis von Blockchain versuchen, Offline-Architektursysteme aufzusetzen. Also diese Technik zu nutzen, um hundertprozentig stabile Offline/Online-Architekturen bereitzustellen.

Kühl: Aber das ist eher ein Integrations-Thema, oder? 

Neumayr: Es ist ein Integrations-Prozess, der diese Technologie für den ERP-Bereich greifbar macht. Das kann eine ganz einfache Thematik sein, wie den Rechnungsleseprozess zu automatisieren. Dort könnte KI gut funktionieren.

Kühl: Das ist eine philosophische Frage, finde ich. Wir haben viel zu lange versucht, alles selbständig zu entwickeln. Das können wir gar nicht. Wir sollten uns auf die wertschöpfenden Anteile dessen, was wir entwickeln, konzentrieren, und ansonsten konsequent Adaptoren anbieten, um das Spezial-Know-how, das von jedem Kunden individuell eingebracht wird, sauber zu integrieren, damit das ERP-System nachhaltig auch morgen noch funktioniert.

Weiss: Eine Ergänzung zu dieser ganzen Thematik. Die Herausforderung, die die Unternehmen haben, ist eine ganz andere. Nämlich wie sie ihre Daten handhaben. Das ist eigentlich der Punkt. Jetzt kommen neue Projekte dazu, wie Artificial Intelligence, auf die man als Kunde relativ einfach aufspringt und etwas ausprobiert. Aber die Thematik ist die, dass aus meiner Sicht viele Unternehmen ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. Sie haben ihr Stammdatenmanagement nicht im Griff und auch bei den Prozessen ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Ich erlebe immer wieder Unternehmen, wo der Vertrieb meint, er braucht ein CRM-System. Dabei braucht er kein CRM-System – das ist ja nur Mittel zum Zweck –, sondern müsste erst seine Prozesse beherrschen.

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