Karriere Netzpolitik

Klaus M. Steinmaurer wird RTR-Geschäftsführer für Telekommunikation

Steinmaurer wird Telekom-Chef der RTR

Bild: Haslinger / Nagele & partner
Bild: Haslinger / Nagele & partner

Ab 1. Juli 2019 steht bei der Rundfunk- und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) im Fachbereich Telekom mit Klaus M. Steinmaurer ein neuer Mann an der Spitze.

von: Rudolf Felser

Steinmaurer folgt dem bisherigen Geschäftsführer Johannes Gungl, der diese Funktion noch bis Ende Juni 2019 ausübt, nach. Das BMVIT als Eigentümervertreter der RTR für den Fachbereich Telekommunikation hat den Geschäftsführungsposten den Angaben zufolge im Juni 2018 öffentlich ausgeschrieben. In Zusammenarbeit mit einem externen Personalberatungs-Unternehmen wurde eine "Short List" erstellt. Nach einem abschließenden Hearing ging Steinmaurer als bestgereihter Kandidat für die RTR-Geschäftsführung im Fachbereich Telekommunikation hervor. "Im Sinne eines transparenten Bestellvorgangs bin ich als Eigentümervertreter dieser Empfehlung gefolgt und freue mich, Klaus Steinmaurer als neuen Geschäftsführer zu bestellen. Ich wünsche ihm viel Erfolg für die kommende Aufgabe", erklärt Minister Norbert Hofer.

Klaus Steinmaurer wird sich in seiner Funktion gemäß der Geschäftsverteilung im Gesellschaftsvertrag und den Regelungen des KommAustria Gesetzes den fachlichen Angelegenheiten des Bereiches Telekommunikation und Post widmen und dabei die Gesellschaft auch nach außen vertreten. Alle übrigen Angelegenheiten werden gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Fachbereiches Medien wahrgenommen.

Der designierte Geschäftsführer Dr. Klaus Steinmaurer sieht einen wichtigen Schwerpunkt seiner Tätigkeit die Rolle der RTR als Dienstleister gegenüber Konsumenten und Unternehmen weiter auszubauen, hat aber auch das klare Ziel die RTR als kompetenten Sparringpartner für den Sektor und die Politik zu etablieren, um gemeinsam die richtigen Entscheidungen für die anstehenden Herausforderungen zu finden.

"Die erfolgreiche Umsetzung von Österreichs Weg in die Gigabitgesellschaft, hängt maßgeblich vom raschen Ausbau der digitalen Infrastruktur und einem funktionierenden Wettbewerb ab. Nur so entstehen Innovationen und können neue Geschäftsmodelle global reüssieren. Ich möchte gemeinsam mit meinem zukünftigen Team, dem BMVIT und dem Sektor an jenen Rahmenbedingungen arbeiten, die Anreize zum zügigen Infrastrukturausbau und für Innovation schaffen und einen nachhaltigen Wettbewerb, der allen Österreicherinnen und Österreichern zu Gute kommt, sicherstellen. Wir werden gemeinsam jeden Tag an der Zukunft unseres Landes arbeiten", so Steinmaurer.

Aktuell ist der Jurist noch als "Vice President International Regulatory Affairs" für die Deutsche Telekom tätig und damit unter anderem verantwortlich für die Koordination der Regulierungs- und Politikarbeit in Brüssel und lokal mit den europäischen Konzernteilen. Davor war Steinmaurer unter anderem bei der Kanzlei Haslinger / Nagele & partner und bei T-Mobile Austria beschäftigt.

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