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Bild: IGEL
Der kleinste Thin Client der Welt – der UD Pocket von IGEL
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IGEL UD Pocket im Einsatz für Wissenschaft und Forschung

Never change a winning team

Bei den Kursen des ICGEB in Triest kommen Studenten aus den unterschiedlichsten Ländern zusammen, um gemeinsam ihren Horizont zu erweitern. Doch genauso verschieden wie die Teilnehmer ist auch die von ihnen mitgebrachte Hardware. Wie soll man die nur auf einen gemeinsame Basis bringen?

Das ICGEB (International Centre for Genetic Engineering and Biotechnology) ist eine internationale Organisation und wurde 1983 als Sonderprojekt der UNIDO (United Nations Industrial Development Organization) gegründet. Es betreibt innovative Forschung in den Biowissenschaften zum Nutzen der Entwicklungsländer und stärkt die Forschungskapazitäten seiner Mitglieder durch Ausbildungs- und Finanzierungsprogramme sowie Beratungsdienste.

Der Hauptsitz des ICGEB ist in Triest. In den dortigen Labors, die eine Fläche von ca. 8000 qm einnehmen, arbeiten mehr als 200 Menschen aus rund 30 Nationen. Außerdem finden dort regelmäßig Veranstaltungen statt, wie zum Beispiel der jährliche Kurs „Bioinformatics: computer methods in molecular and systems biology“, zu dem Studenten aus der ganzen Welt reisen. Basierend auf einem strukturierten Überblick über die Methoden der Bioinformatik gibt dieser Kurs eine Einführung in die wichtigsten Konzepte der Sequenz-Bioinformatik. Er beinhaltet theoretische und praktische Vorlesungen über Genomik, Metagenomik, Genexpressionsanalyse sowie Proteomanalyse.

Studenten aus der ganzen Welt

Maßgeblich an der Organisation und Durchführung dieser internationalen Lehrveranstaltung beteiligt sind Prof. Dr. Wilhelm Sensen, Leiter des Instituts für Computational Biotechnology an der TU Graz, und sein Team. Sie stellen unter anderem die Rechenleistung von Servern der TU Graz zur Verfügung, zu denen sich die teilnehmenden Jung-Wissenschaftler aus der ganzen Welt mittels ihrer mitgebrachten Laptops verbinden. 

Gerade hier liegt der Hund begraben. Die Teilnehmer kommen aus den verschiedensten Ländern und arbeiten auf Geräten mit den unterschiedlichsten Hardwareplattformen und Betriebssystemversionen. Durch diese hochdiversifizierte Gerätelandschaft ist jedes Mal aufs Neue eine große Herausforderung, alle Laptops mit den hunderte Kilometer entfernten Server-Ressourcen der TU Graz zu verbinden.

Problemlöser UD Pocket

Da Prof. Dr. Sensen bereits in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit den Thin-Client-Produkten des deutschen Endpoint-Management-Spezialist IGEL gemacht hat, wurde gemeinsam mit Helmut Preissner, Country Manager von IGEL Austria, ein Plan geschmiedet: Was wäre, wenn man alle Teilnehmer mit einem kleinen Trick auf eine gemeinsame Basis bringen könnte?

Das Adjektiv „klein“ ist in diesem Fall durchaus wörtlich zu verstehen. Denn die technologische Grundlage für diesen neuen Ansatz ist der kleinste Thin Client der Welt – der UD Pocket von IGEL. Helmut Preissner erklärt: „Ein IGEL UD Pocket ist ein kleiner USB-Stick mit 8GB Speicher, der das komplette IGEL-Betriebssystem enthält. Von diesem Device starten Sie ihren Laptop. Es verändert keine Daten auf dem Computer, das gesamte Betriebssystem und alle Daten, die gespeichert werden sollen, bleiben auf dem UDPocket.“

Der Stick misst nur 12,2mm mal 22,4mm und unterstützt trotzdem die Verbindung zu mehr Backend-Plattformen als jede andere Thin-Client-Lösung. „Wir haben das vorher noch nie probiert. Das Ziel war es, eine Verbindung zwischen den Laptops der Studenten und dem Server in Graz herzustellen“, so Prof. Dr. Wilhelm Sensen.

Erfolgreiche Premiere

Um das zu ermöglichen ließ sich Helmut Preissner nicht lumpen und startete Ende Juni 2018 mit 60 UD Pockets und einem IGEL-Experten aus dem Wiener Büro im Gepäck Richtung Triest, um auch  vor Ort rasche und unkomplizierte Unterstützung zu leisten.

Den versammelten Studenten überreichte Preissner am ersten Tag der mehrtägigen Kursveranstaltung persönlich ihre UD Pockets, die sie im Anschluss an eine kurze Einführung dann dafür verwenden konnten, um sowohl aus Triest als auch später aus ihrem Heimatland gemeinsam mit den anderen Studenten auf die Forschungs-Ressourcen im entfernten Graz zugreifen zu können.

Innovative Zukunft

Die nun bereits mehrere Jahre andauernde, erfolgreiche Zusammenarbeit vom Institut für Computational Biotechnology an der TU Graz und IGEL wurde dadurch wieder gestärkt und wie man hört, gibt es auch für die Zukunft einige innovative Ideen. So arbeiten die Partner beispielsweise an einem Projekt zur 3D-Visualisierung medizinischer Daten für Ärzte, aber vor allem auch deren Patienten. Den Betroffenen soll so zu einem besseren Verständnis über ihren Gesundheitszustand verholfen werden, was wiederum die Kommunikation verbessert und die Beziehung von Arzt und Patient stärkt. Als technologische Basis dafür dient selbstverständlich wieder IGEL. Denn wie heißt es so schön: Never change a winning team!

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