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Commvault Anwenderkonferenz "Go" in Nashville

"Man kann Daten nicht managen, wenn man nicht weiß, wo sie sind!"

Bild: Commvault
Commvault-CEO Bob Hammer bei seiner Keynote in Nashville.
Bild: Commvault

In "Picture your possibilities" sind die Marketingstrategen von Commvault anlässlich der diesjährigen Anwenderkonferenz "Go" in Nashville als Motto fündig geworden.

von: Herbert Koczera

Der Spezialist für Backup, Recovery und Datenmanagement meint damit, wie es CEO Bob Hammer anlässlich seiner Keynote ausdrückte "..man kann Daten nicht managen, wenn man nicht weiß, wo sie sind…". Die Datenberge, auf denen Unternehmen sitzen, wachsen exponentiell und stellen oft einen wahren Schatz dar, wenn sie gehegt, gepflegt und analysiert werden. Zum Glück stelle Commvault verstärkt die Tools bereit, die einen in die Lage versetzen, zu wissen wo die größten Schätze schlummern. Hybride IT-Umgebungen sind willkommen. Dazu setzt man auch auf weitreichende Partnerschaften mit NetApp und HPE.

Auf der erst zum zweiten Mal abgehaltenen "Go" wurde auch vor den rund 2.000 angereisten Teilnehmern eine Reihe neuer Produkte und Services vorgestellt. So soll das neue Commvault Command Center" für die gesamte Lösungspalette von Commvault zur zentralen Steuerungseinheit werden. Sie soll die bisherigen webbasierten Schnittstellen weiterentwickeln, übersichtlicher gestalten und mehr Informationen auf einem Schirm abbilden können. Die Oberfläche ist HTML-5 basiert und bietet neben der größeren Übersichtlichkeit zusätzliche Funktionalitäten wie Datenanalyse und Datenvisualisierung, rollenbasierte Sicherheits- und Zugriffsrechte, interaktive und aktive Dashboards und zentrales Datenmanagement.

Bob Hammer: "Es ist Zeit, dass Kunden mehr von ihren Datenmanagement- und Unternehmenslösungen erwarten. Die Lösungen von Commvault verlagern den Fokus auf geschäftliche und betriebliche Ergebnisse und kombinieren moderne Technologien wie AI und ML mit leistungsstarken und zuverlässigen Datenverwaltungsfunktionen in allen Umgebungen, in denen Daten gespeichert und verwendet werden, in einer einfachen, rationalisierten Umgebung." Das "Commvault Command Center" wird ohne Aufpreis mit dem Service-Pack 14 für alle Nutzer von Commvault Complete Backup & Recovery, Commvault Orchestrate, Commvault HyperScale und Commvault Activate zur Verfügung gestellt.

"Commvault Activate" richtet sich speziell an CIOs und soll im Zusammenspiel mit anderen Anwendungen der Commvault Plattform diese in die Lage versetzen, Daten noch besser zu analysieren und die Erkenntnisse mit praktischen Anwendungsfällen zu kombinieren. Das soll laut Commvault den angepeilten CIOs ein vollständiges Bild ihrer Datenumgebung liefern und sie in die Lage versetzen, bessere Geschäftsentscheidungen treffen zu können. Ein neuer dynamischer Index soll, gepaart mit AI (Künstliche Intelligenz), das Verständnis der Daten quer über alle Typen und Quellen selbiger vertiefen und optimieren. 

Neben der vollständig virtualisierten Datenlandschaft verspricht Commvault die Analyse von Alltagsaufgaben, Ereignissen und Logs inklusive der Erkennung von Anomalien. Das erleichtere den Schutz, die Wiederherstellung, die Migration und allgemein die Bereitstellung von Daten.

Commvault bringt auch neue Hyperscale Appliances, z. B. die HS3300 und die "Remote Office Appliance" und erweitert so das Portfolio an Scale-out-Appliances. Damit sollen große Unternehmen,  Managed Service Provider (MSP) sowie Unternehmen mit vielen Außenstellen ihre Daten sehr einfach und günstig verwalten können. Die Scale-out-Infrastruktur verfügt über Cloud-ähnlicher Skalierbarkeit und Flexibilität. Eine Nummer kleiner ist die neue "Commvault Remote Office Appliance" und soll als integrierte Zweigstellen-Lösung zur Vereinfachung des Remote-Office-Managements als Teil einer zentralisierten, hybriden IT-Strategie verstanden werden. Sie ermöglicht es Unternehmen laut Commvault, Daten lokal zu schützen und Daten in die Cloud oder das Rechenzentrum zu replizieren.  

Commvault gab auch die Erweiterung der Partnerschaft mit HPE (Hewlett-Packard Enterprise) bekannt und nahtloses Backup und Recovery in der Cloud zu ermöglichen. Angekündigt wurde die vollständige Integration der "Commvault Complete Backup & Recovery"-Software und den HPE-Störende-Systemen von HPE, inklusive "HPE StoreOnce Catalyst". Dies ermögliche Commvault, den gesamten Lebenszyklus des Datenmanagements für HPE-StoreOnce-Systeme zu verwalten. Kunden sollen durch Vereinfachung bei Datenschutz, Compliance, Ressourcen-Verwaltung, Speicherkosten, Netzwerkauslastung, Datenmobilität und Datenverwaltung profitieren. 

Die Commvault Complete Backup & Recovery Software kann ab sofort auch über NetApp und NetApp-Partner bezogen werden. Die Commvault-Lösung kann direkt in die NetApp Data Fabric integriert werden. Das soll das Snapshot-Management, Backup und Recovery sowie die Erweiterung der Datensicherheit in die Cloud für NetApp-Kunden erleichtern.  

Herbert Koczera ist freier Autor aus Wien.

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