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Bild: CC0 - pixabay.com
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Künstliche Intelligenz sucht nach preisverdächtiger Innovation

KI nominiert für IDEAwards 2019

Wer Preise für innovative Projekte verleiht, sollte sich auch selbst nicht vor Innovationen scheuen. Confare hat deswegen die KI-Experten von EnliteAI ins Boot geholt und sich für seinen IDEAward etwas ganz Besonderes ausgedacht: das Projekt "pinKIe".

von: Rudolf Felser

Mit Digitalisierung und Innovation kennt sich Michael Ghezzo, Gründer der Confare GmbH, aus. Schon seit 2008 verleiht er im Rahmen seiner Events begehrte Auszeichnungen, wie zum Beispiel den CIO AWARD für die besten IT-Manager, den zuletzt Alexander Bockelmann, Chief Digital Officer & Mitglied des Vorstands bei UNIQA Österreich Versicherungen AG und Martin Buresch, CIO der Kwizda Holding GmbH, gewonnen haben.

Aber Innovationen und digitale Technologien sind heute nicht mehr alleine Sache der IT-Abteilungen und Digitalexperten – sie ziehen sich durch alle Abteilungen der Unternehmen. Deswegen hat Confare den  IDEAward geschaffen. Damit werden Projekte ausgezeichnet, die sich erfolgreich den Herausforderungen der Digitalisierung stellen und aktiv die Zukunft gestalten.

"Innovate your own dogfood!"

Nur von Innovation zu reden und Projekte auszuzeichnen, das reichte Michael Ghezzo aber nicht: "Wertschätzung und voneinander lernen, das sind die Triebfedern unserer Aktivitäten rund um Business-Awards. Da war es naheliegend jene Innovationen und Technologien über die bei unseren Veranstaltungen so viel gesprochen wird und über die wir laufend im Blog berichten auch in die eigene Arbeit einfließen zu lassen", so der Unternehmer. 

Gemeinsam mit den Artificial-Intelligence-Pionieren Clemens Wasner und Marcel Wasserer von EnliteAI ist so das Projekt pinKIe entstanden. Die Ausgangsfrage: Künstliche Intelligenz wird bereits in vielen Bereichen eingesetzt, wieso nicht bei der Verleihung von Awards? 

"Maschinen werden und sollen uns in Zukunft nicht ablösen, sondern uns bei vielen Aufgaben unterstützen. Ein Innovationsaward, der es sich zum Ziel gesetzt hat, neue und spannende Projekte zu identifizieren und auszuzeichnen stellt dabei DAS ideale Einsatzgebiet dar - ein innovativer Ansatz um Innovationen besser sichtbar zu machen", so Clemens Wassner, CEO von EnliteAI.

Die nächsten ausgezeichneten Innovationen sollen nun also von der künstlichen Intelligenz mit dem Kosenamen pinKIe gefunden werden. 

Marcel Wasserer, CTO von EinliteAI klärt auf, wie das Ganze funktionieren soll: "Künstliche Intelligenz hat viele Facetten, im Mittelpunkt steht stets das selbständige Lernen aus Erfahrung und Beobachtung. Ermöglicht wird das durch eine Sammlung von Methoden aus dem Bereich Machine Learning. Wir nutzen neuronale Netzwerk, um Systeme mit Textverständnis und Ansätzen von Intuition zu entwickeln und durchforsten damit riesige Textbestände automatisch nach besonders spannenden Projekten."

Die endgültige Beurteilung der von der KI nominierten Innovationen bleibt dann aber doch dem Menschen vorbehalten. Eine hochkarätige Jury befasst sich damit, die würdigen Preisträger auszuwählen: Oliver Höß (HFT Stuttgart & Innovative Trends), Eric-Jan Kaak (EMCO Test), Isabella Mader (Excellence Institute – Research & Solutions), Robert Pucher (FH Technikum Wien) und Wolfgang Pree (Universität Salzburg).

Woher kommt pinKIe?

Aber woher kommt der Name pinKIe eigentlich? Michael Ghezzo klärte monitor.at auf: Der Name geht auf die Zeichentrickserie "Pinky und der Brain" zurück, die von zwei Labormäusen handelt, die in jeder Folge erfolglos versuchen, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Keine Sorge, dieses Ziel hat sich die KI von Confare nicht gesetzt...

Für jene, die der KI trotzdem gerne auf die Sprünge helfen wollen, gibt es weiterhin die Möglichkeit einzureichen und würdige Anwärter zu nominieren. Die Einreichungsunterlagen zum IDEAward stehen auf http://www.confare.at/ideaward/ zur Verfügung. Die Preisverleihung findet am 13. März 2019 in Wien bei der Confare Konferenz #IDEE 2019 statt.

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