Security Events

"Zentrale IT-Security-Plattform"

it-sa mit neuen Rekorden

Bild: NürnbergMesse
Bild: NürnbergMesse

Die it-sa verzeichnet zur diesjährigen zehnten Ausgabe neue Bestmarken: Die Fachmesse für IT-Sicherheit setzt mit 696 Ausstellern (2017: 630) aus 27 Ländern (24) und einem weiteren Rekord von 14.290 Fachbesuchern (12.780) aus über 50 Nationen (44) das Wachstum der letzten Jahre fort. Ein Flächenplus von rund 20 Prozent und eine nochmals höhere internationale Beteiligung als in den Vorjahren untermauern die Bedeutung der it-sa.

"Unsere Aussteller sind begeistert. Im Gleichschritt mit der dynamischen Entwicklung in ihrer Branche haben sie die it-sa am Messeplatz Nürnberg zur zentralen IT-Security-Plattform weiterentwickelt", erklärt Petra Wolf, Mitglied der Geschäftsleitung beim Veranstalter NürnbergMesse.

Veranstaltungsleiter Frank Venjakob ergänzt: "Die it-sa 2018 konnte auf der ganzen Linie überzeugen. Zum zehnten Jubiläum zeigte die führende Dialogplattform für IT-Sicherheit mit Aussteller-Beteiligungen aus 27 Ländern, wie wichtig die IT-Sicherheitsbranche für ein gelingen der Digitalisierung ist. Das Besucher-Plus und die um mehr als 20 Prozent gestiegene internationale Besucherbeteiligung unterstreichen die Bedeutung der it-sa, genauso die drei internationalen Gemeinschaftsstände." Israel, die Niederlande und die Tschechische Republik demonstrierten die Stärke ihrer IT-Sicherheitsbranche mit eigenen Gemeinschaftsständen.

Zu den Höhepunkten der it-sa 2018 zählte die Special Keynote der polnischen IT-Security-Expertin Paula Januszkiewicz und der neue Start-up-Wettbewerb UP18@it-sa, den die Firma IT-Seal für sich entscheiden konnte. Erstmals fand auch die Preisverleihung des Deutschen IT-Sicherheitspreises der Horst Görtz Stiftung auf der it-sa statt.

350 Forenbeiträge & Special Keynote

Die Qual der Wahl hatten die angereisten IT-Sicherheitsexperten im Forenprogramm: Mit erstmals fünf Foren, darunter dem neuen internationalen Forum I10, boten Aussteller, Verbände und Organisationen Einblick in die unterschiedlichsten Aspekte der IT-Sicherheit. Diskussionsrunden und einzelne Vorträge setzten als it-sa insights Schwerpunkte, beispielsweise zum Thema Industrie 4.0 oder KRITIS. In Live-Hacking-Demonstrationen konnte sich das Publikum überzeugen, wie leicht Angreifer mobile Arbeitsgeräte kapern oder IoT-Systeme unter ihre Kontrolle bringen. "Auch das neue internationale Forum war vom Start weg hervorragend besucht", freut sich Frank Venjakob.

"Culture comes with understanding" – so ein wichtiger Appell von Paula Januszkiewicz, der diesjährigen Top-Rednerin. In ihrer Special Keynote "Attacks of the Industry: A View into the Future of Cybersecurity" demonstrierte die international bekannte IT-Sicherheitsspezialistin, wie leicht es Hackern gelingt, IT-Systeme zu übernehmen. Fast immer haben sie dabei leichtes Spiel, weil diese oft Fehlerhaft konfiguriert sind. Es sei für Cyberkriminelle ein Leichtes, dafür mit Social Engineering und Phishing-Attacken einen ersten Schritt ins Unternehmensnetzwerk zu machen. Zu den größten Hebeln für mehr IT-Sicherheit zähle deshalb der Faktor Mensch.

Mit 20 Veranstaltungen unter einem Dach bot Congress@it-sa noch einmal mehr Themen, zu denen sich die Teilnehmer fach- und branchenspezifisch informieren konnten.

Glücklicher Gewinner bei UP18@it-sa

Grund zum Feiern hat die Firma IT-Seal aus Darmstadt, der Gewinner des UP18@it-sa Award. Beim neuen CyberEconomy Match-Up für Start-ups, Macher und Entscheider am Vortag der Messe überzeugte das junge Team durch sein Konzept für mehr IT-Security-Awareness. Damit konnte sich IT-Seal im Publikumsentscheid gegen 15 andere Start-ups durchsetzen.

Deutscher IT-Sicherheitspreis wurde verliehen

Der 7. Deutsche IT-Sicherheitspreis der Horst Görtz Stiftung wurde zum ersten Mal auf der it-sa verliehen. Der Sieger des mit insgesamt 200.000 Euro dotierten Preises, das Start-up Physec aus Bochum, überzeugte die Expertenjury mit seinem Konzept "Enclosure-PUF". Damit lässt sich erstmals die physische Unversehrtheit eines komplexen Systems ohne permanente Verfügbarkeit einer Stromversorgung sicherstellen. Eine weitere Auszeichnung hat der Lehrstuhl für Netz- und Datensicherheit an der Ruhr-Universität Bochum zusammen mit dem Berliner Unternehmen Cure 53 für ihre Lösung gegen schadhaften Javascript-Code erhalten.

Wer es sich schon im Kalender vormerken möchte: Vom 8. bis 10. Oktober 2019 findet die nächste it-sa im Messezentrum Nürnberg statt.

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