Blockchain Events
Bild: Michele Pauty - bmwfw
Mehr als 500 Experten nahmen am Blockchain Summit an der WU Wien teil.
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Blockchain-Pilotprojekte erarbeitet

Volles Haus beim Blockchain Summit

Mehr als 500 Experten nahmen am Blockchain Summit an der WU Wien teil und erarbeiteten konkrete Pilotprojekte, die nun umgesetzt werden sollen.

Die Blockchain ist viel mehr als nur Kryptowährungen wie Bitcoin. Ihre potenziellen Anwendungen sind vielfältig, großteils jedoch noch gänzlich unerforscht. Das Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium hat daher anlässlich des Kick-Offs zum neu gegründeten Forschungsinstitut für Kryptoökonomie an der Wirtschaftsuniversität Wien diese Woche zu einem Blockchain Summit geladen. "Mit dem Summit bündeln wir die Expertise der Community und entwickeln gemeinsam neue Ideen für künftige Anwendungen in den unterschiedlichsten Bereichen von Blockchain. Wichtig ist, konsequent die nächsten Schritte zu setzen und in Sandboxes die Blockchain-Technologie weiter zu erforschen und zu testen", sagte der aktuelle Wirtschaftsminister Harald Mahrer.

Schon vor einigen Monaten hat Wirtschaftsminister Harald Mahrer einen Open-Innovation-Prozess initiiert und zahlreiche nationale sowie internationale Experten eingeladen, gemeinsam eine Blockchain-Strategie für Österreich zu entwickeln. Teil dieser Strategie ist das nun offiziell gestartete Forschungsinstitut.

Beim Summit wurden von den 500 anwesenden Experten im Rahmen von neun Workshops zu Themen wie Tourismus, Energie, öffentliche Verwaltung, Ausbildung, Technologie, Unternehmen und Finanzen sowie Recht und Sicherheit die Chancen und Entwicklungen der Blockchain-Technologie diskutiert. Das Ergebnis sind pro Workshop zwei Pilotprojekte, bei denen Blockchain praktisch umgesetzt werden soll.

Entscheidend ist laut dem Ministerium, dass diese neuen Technologien - innerhalb eines geregelten Rahmens, den sogenannten Sandboxes - tabulos erforscht werden können, um damit Innovation zu ermöglichen. "Das neues Forschungsinstitut an der WU übernimmt dabei eine wichtige koordinierende Rolle und begleitet die entwickelten Pilotprojekte und Sandboxes", ergänzt Prof. Alfred Taudes, neuer Leiter des Instituts.

Professoren aus den Bereichen Betriebswirtschaft, Steuer, Recht, Volkswirtschaft und Wirtschaftsinformatik werden am Institut forschen. Diese kooperieren mit Forschern an der Universität Wien, der Technischen Universität und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen SBA Research und RIAT. Ziel ist weiterhin Pilotprojekte voranzutreiben und zu entwickeln. Möglich sind Themengebiete wie dezentrale Applikationen (dApps), das Zusammenspiel mit IoT, künstliche Intelligenz, dezentrale Verwaltung und Crypto-Recht. Das Institut soll auch als Innovationsknotenpunkt für die Politik und die Community dienen.

Hier finden Sie die offizielle Blockchain-Webseite des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft, mit weiteren Informationen zur Initiative. Zahlreiche Impressionen vom Summit werden auf Flickr bereitgehalten.

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