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Gastkommentar - Thomas Snor, NTT Security

Sicherheit bleibt bei der Digitalen Transformation nahezu unberücksichtigt

Bild: NTT Security
Der Autor Thomas Snor ist Country Lead Austria, Prokurist, Senior Alliance Manager bei NTT Security.
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Eine Vielzahl von Unternehmen beschäftigt sich momentan mit der "Digitalen Transformation" und betreut erste Projekte. Unberücksichtigt bleibt dabei vielfach das Thema Sicherheit. Nur wenn aber eine Lösung von Anfang an so gestaltet ist, dass sie neben notwendigen Business-Funktionen auch Security-Features integriert, können eine hohe Sicherheit garantiert und unnötige Folgekosten ausgeschlossen werden.

Status quo in vielen Unternehmen ist, dass bei der Konzeption neuer Produkte, Lösungen oder Services die Security-Experten erst spät in Entscheidungsprozesse einbezogen werden – das heißt, zunächst werden rein funktionale Aspekte in den Vordergrund gestellt, notwendige Security-Maßnahmen – wenn überhaupt – erst hinterher getroffen.

Eine zuverlässige Absicherung der Digitalen Transformation ist aber nur gewährleistet, wenn die Sicherheitsaspekte von Anfang an in einem Projekt berücksichtigt werden und Unternehmen hierfür ein entsprechendes Budget einkalkulieren. Eine nachträgliche Integration von Sicherheitsfeatures ist bei manchen Projekten entweder überhaupt nicht oder nur sehr schwer möglich. Es liegt auch auf der Hand, dass eine verspätete Identifizierung von Schwachstellen und Sicherheitslücken mit einem unverhältnismäßig hohen Zeit- und Kostenaufwand verbunden ist.

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Secure Your Digital Transformation: Eine zuverlässige Absicherung der Digitalen Transformation ist nur gewährleistet, wenn die Sicherheitsaspekte von Anfang an in einem Projekt berücksichtigt werden.
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Außerdem setzt sich ein Unternehmen mit zeitlich verzögerten Sicherheitsmaßnahmen immensen und unnötigen Risiken aus. Schließlich ist die IT-Sicherheit mittlerweile ein unternehmenskritischer Aspekt und von erheblicher strategischer Bedeutung. Es geht nicht mehr nur um den Schutz von IT-Assets und IT-Systemen sowie Hard- und Software, sondern vor allem auch um die Absicherung des Kerngeschäfts eines Unternehmens. Aktuell wird damit gerade die Absicherung der Digitalen Transformation immer wichtiger.

Herkömmliche, in der Regel rein Infrastruktur-getriebene IT-Sicherheitslösungen sind dabei nicht mehr ausreichend, denn zentrale Punkte der Wertschöpfung – Daten, Business-Anwendungen und digitale Arbeitsumgebungen – können damit nicht adäquat erfasst und dementsprechend auch nicht zuverlässig gesichert werden.

Mit anderen Worten: Es ist eine neue Sichtweise in der IT-Security erforderlich, sozusagen weg von einem Makro- hin zu einem Mikro-Ansatz – Security als Enabler und nicht als "Verhinderer" von Transformation und Innovation im Unternehmen.

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Es geht nicht mehr nur um den Schutz von IT-Assets und -Systemen sowie Hard- und Software, sondern vor allem auch um die Absicherung des Kerngeschäfts eines Unternehmens.
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Und eines sollte ein Unternehmen dabei nicht außer Acht lassen: Künftig wird Security zunehmend ein entscheidendes Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb darstellen – gerade vor dem Hintergrund der Digitalen Transformation, indem Sicherheit als Teil der Produkt-, Lösungs- oder Servicequalität vermarktet wird. Heute können innovative Lösungen ohne integrierte Sicherheitslösungen erst gar nicht mehr am Markt etabliert werden. 

Thomas Snor ist Country Lead Austria, Prokurist, Senior Alliance Manager bei NTT Security.

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