Bild: CC0 - pixabay.com
Bild: CC0 - pixabay.com

Headsets statt Festnetz

Salzburg setzt auf modernes Kommunikationssystem

Das Land Salzburg modernisiert sein Telekommunikationssystem. Ein Großteil der alten Festnetztelefone wird durch Headsets ersetzt.

Um den mehr als 520.000 BürgerInnen ein Höchstmaß an Service zu bieten und die rund 2.800 Arbeitsplätze an ca. 50 Standorten dabei bestmöglich zu unterstützen, hat sich das Land Salzburg für die umfassende Modernisierung seines Telekommunikationssystems entschieden. Für die Realisierung des Projektes zeichnet IT-Dienstleister Atos verantwortlich.

Ziel war es, rascher und flexibler auf Bürgeranfragen reagieren zu können und die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit effizienter zu gestalten. Aus diesem Grund galt es, das veraltete System abzulösen sowie die Bereiche Kommunikation und Kollaboration miteinander zu harmonisieren. Zudem sollten mithilfe der neuen Lösung die Gesamtbetriebskosten (TCO) gesenkt werden. Mit Atos hat sich die Salzburger Landesregierung einen erfahrenen Partner ins Boot geholt, der nicht nur über mehrjährige Erfahrung in der Digitalisierung komplexer Geschäfts- und Verwaltungsprozesse verfügt. Mit der jüngst erfolgreich umgesetzten Integration des Teilbereichs "Communications & Collaboration Services" der Tochterfirma Unify bietet Atos zudem ein umfangreiches Portfolio an zukunftsweisenden, sicheren Hard- und Software-Lösungen.

"Gerade die digitale Transformation des öffentlichen Sektors erfordert ein hohes Maß an Verfügbarkeit und Effizienz der eingesetzten Lösungen. Aus diesem Grund wurde ein Kommunikationssystem implementiert, das es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Salzburger Landesregierung zum einen ermöglicht, sich voll und ganz auf die Bearbeitung von Bürgeranfragen zu konzentrieren, und zum anderen erheblich zur Senkung der Gesamtbetriebskosten beiträgt", erklärt Gerald Rehling, Vice President, Head of Infrastructure & Data Management bei Atos Österreich.

Die Salzburger Landesverwaltung ersetzt dabei einen Großteil der alten Festnetztelefone durch Headsets, die Mitarbeiter telefonieren dabei mit Computer, Kopfhörer und Mikrofon. "Das spart Geld und Zeit", sagt Rudolf Krejsa, Leiter der Landesinformatik. "Zudem sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern flexibler und mobiler, da man mit dem Headset beide Hände frei hat. Damit kann gleichzeitig am Computer mitgeschrieben, ein Akt geöffnet oder Zusatzinformationen abgerufen werden. Für die Anwenderinnen und Anwender ist das auch in puncto mobiles Arbeiten wesentlich besser, weil sie mit dem Headset überall und zu jeder Zeit mit ihrem Notebook oder anderen mobilen Geräten arbeiten können, aber trotzdem jederzeit telefonisch erreichbar sind."

Die hochverfügbare, virtualisierte Kommunikationsinfrastruktur basiert auf OpenScape Voice und umfasst verschiedene Elemente wie etwa Audiokonferenz, Voicemail, Web-Collaboration, Wireless Mobility und IP-basierte SIP-Telefonie. Nach Bedarf können jederzeit weitere Elemente hinzugefügt werden. Dank der Zusammenführung aller Kommunikationsdienste in eine zentralisierte UCC-Plattform werden Erreichbarkeit und Produktivität der Verwaltungsmitarbeiter erhöht und Geschäftsprozesse gestrafft.

Mehr Artikel zum Thema: Telekom Collaboration Praxis

IT in der Formel 1

Sport ist heutzutage kommerziell – und jedes Team agiert wie...

Weiterlesen

Registrierkassenlösung für das Rote Kreuz

Die Registrierkassenpflicht, die mit 1. Jänner 2016 in Kraft...

Weiterlesen

NGR startet Dialogoffensive für Lesemuffel

Dass Wartungshandbücher nicht zur Lieblingslektüre von...

Weiterlesen

IMMOFINANZ transformiert mit Oracle

Die IMMOFINANZ hat in den vergangenen Monaten sämtliche...

Weiterlesen

Microsoft HoloLens bei Wien Energie

Wien Energie versorgt rund zwei Millionen Menschen, 230.000...

Weiterlesen

Social Collaboration, moderne Form der Zusammenarbeit

Durch den Zuwachs an E-Mails ist die Produktivität vieler...

Weiterlesen

Nestlé prognostiziert die Nachfrage mit SAS

Softwarehersteller SAS ist der globale Partner des größten...

Weiterlesen

Evolutionäres Datawarehouse der ÖBB

Die ÖBB wandte sich an den BI- und Data Warehouse-Experten...

Weiterlesen

Unterirdisch und doch auf Augenhöhe

Die österreichische Aspanger Bergbau und Mineralwerke GmbH...

Weiterlesen

Zeit der Excel-Sheets bald vorbei

Die Fachhochschule Salzburg hat bei der Suche nach einem...

Weiterlesen

IT, schnell wie der Blitz

Kremsmüller KG ist ein österreichischer Traditionsbetrieb,...

Weiterlesen

Mammutprojekt Umzug der Unternehmens-IT

Der Umzug eines Unternehmens ist nicht nur eine logistische...

Weiterlesen

Professionelle Sozialarbeit im digitalen Zeitalter

Der gemeinnützige Verein NEUSTART betreut Täter und Opfer...

Weiterlesen

Stadtwerke Gießen: IT-Servicemanagement mit Open Source

Die Stadtwerke Gießen setzen flächendeckend Open Source für...

Weiterlesen

Feinste Datenanalyse für GoodMills Group

An sieben europäischen Standorten waren bei der GoodMills...

Weiterlesen

100.000 Prozesse pro Tag automatisiert

Pro Tag müssen bei SPAR ICS 100.000 Prozesse auf den...

Weiterlesen

Das Ende der "Holzhörer"

Heute wird ganz anders kommuniziert als früher. "Die junge...

Weiterlesen

Licht und Services kombinieren

Auch bei dem österreichischen Traditionsunternehmen Zumtobel...

Weiterlesen

IMP-Neubau mit moderner IT-Infrastruktur

Das Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP)...

Weiterlesen

Weinhändler setzt auf duale Rechnungszustellung

WEIN & CO bietet seinen Abo-Kunden neuerdings die duale...

Weiterlesen