Bild: Robert Bosch AG - Christian Husar
Bild: Robert Bosch AG - Christian Husar

Bosch "Technik fürs Leben"-Preis 2018

"HTL-Oscar" als Karriere-Booster für HTL-Schüler

Österreichs Nachwuchstechniker im HTL-Abschlussjahrgang 2018 haben noch bis zum 30. November 2017 die Möglichkeit, ihre HTL-Diplomarbeitsprojekte zum elften "Technik fürs Leben"-Preis der Bosch-Gruppe Österreich anzumelden. Die Technik-Talente hinter den künftigen Siegerprojekten können mit einem sechsmonatigen Praktikum bei Bosch in die Berufswelt starten.

Ziel des 2007 ins Leben gerufenen "Technik fürs Leben"-Preises ist die Förderung von jungen Technik-Talenten an Höheren Technischen Lehranstalten (HTL) in Österreich. "Wir bei Bosch sind stolz darauf, jungen Techniktalenten und ihrem HTL-Diplomarbeitsprojekt eine aufmerksamkeitsstarke Bühne zu bieten. Alle, die dabei sind, haben die Möglichkeit, ihr Projekt und ihre technischen Lösungsansätze an jenen von anderen talentierten Schülerinnen und Schülern aus allen österreichischen Höheren Technischen Lehranstalten zu messen", so Angelika Kiessling, Leiterin Unternehmenskommunikation Bosch-Gruppe Österreich und Initiatorin des Wettbewerbs.

Technik mit echtem Nutzen

Die jungen Technikerinnen und Techniker von morgen können ihre Diplomarbeits-Projekte kostenlos in den folgenden drei Kategorien einreichen: Mobilitätstechnik (alle Antriebsarten und Fahrzeugklassen), Industrietechnik und Energie- und Gebäudetechnik sowie Gebrauchsgüter. Beim Wettbewerbsverfahren wird neben dem ökologischen und wirtschaftlichen Nutzen besonderes Augenmerk auf die Anwendbarkeit und Praxistauglichkeit des jeweiligen Projekts gelegt. Ganz neu ist, dass auch der Bezug des Projektes zum Thema Digitalisierung und Vernetzung in die Bewertung mitaufgenommen wird.

"Der Name ist Programm – wir möchten im Zuge des Wettbewerbs praxisorientiert und lebensnah zeigen, wie unglaublich spannend Technik sein kann. Schülerinnen und Schüler können entweder einzeln oder in Teams von bis zu fünf Personen ihr Projekt für den Wettbewerb anmelden. Wir freuen uns schon auf zahlreiche Anmeldungen", so Kiessling.

Nach Anmeldung der Diplomarbeiten müssen diese bis April 2018 fertig gestellt und eingereicht werden, um am Wettbewerb teilzunehmen. Als glanzvoller Höhepunkt des Wettbewerbs findet im Mai 2018 in Wien die Preisverleihung statt. Im festlichen Rahmen werden die Siegerprojekte von einer hochkarätigen Jury prämiert.

Berufsbild TechnikerIn vor den Vorhang geholt

Dass trotz guter Berufsaussichten die Anzahl an Technikern für den Bedarf des Arbeitsmarkts nach wie vor nicht ausreicht, bestätigt auch Angelika Kiessling: "Durch den Technik fürs Leben-Preis möchten wir das Berufsfeld Technik vor den Vorhang holen und auf die exzellenten Ausbildungsmöglichkeiten in Österreich aufmerksam machen. Erfreulicherweise ist der Bildungsstandard an den Höheren Technischen Lehranstalten in Österreich im internationalen Vergleich sehr hoch."

Eine Teilnahme am Technik fürs Leben-Preis zahlt sich aus, denn die Bosch-Gruppe in Österreich bietet den Gewinnern die Möglichkeit, das an der HTL erworbene Wissen innerhalb des Unternehmens in einem sechsmonatigen Berufspraktikum anzuwenden und zu vertiefen. Ein Praktikum in einem Unternehmen der weltweit tätigen Unternehmensgruppe kann ein gutes Sprungbrett für den Karrierestart darstellen. Alle Nominierten werden darüber hinaus zu einem exklusiven Bosch-Motorsport-Event in Österreich eingeladen.

Fast 550 Projekte

In den vergangenen zehn Wettbewerbs-Jahren wurden 545 Projekte von über 2.600 Schülern eingereicht. Nach einer ersten Begutachtung der eingereichten Arbeiten durch Experten von Bosch werden in jeder der drei Kategorien fünf Nominierungen ausgesprochen. Eine hochkarätige Jury bewertet diese im Anschluss, um die Siegerprojekte auszuwählen. Die Jury des Technik fürs Leben-Preis 2018 setzt sich aus folgenden Persönlichkeiten zusammen: Prof. Dr. Bernhard Geringer (Vorstand des Instituts für Fahrzeugantriebe & Automobiltechnik, TU Wien), Maria Brandl (Stellvertretende Ressortleiterin Motor & Technik, Kurier), Dr. Gabriele ZunaKratky (Direktorin des Technischen Museums Wien), Prof. Dipl-Ing. Wolfgang Scharl (Abteilungsleiter technische Schulen im Bildungsministerium) und Dr. Klaus Peter Fouquet (Alleinvorstand der Robert Bosch AG).

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