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conova-Geschäftsführer Gerhard Haider freut sich über die Auszeichnung als erstes klimaneutrales Rechenzentrum Österreichs.
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Zertifikat für conova

Erstes klimaneutrales Rechenzentrum Österreichs

IT-Spezialist conova hat sich als klimaneutrales Unternehmen zertifizieren lassen. Damit ist conova eigenen Angaben zufolge mit seinem Rechenzentrum das erste Unternehmen in Österreich, das diesen Schritt gegangen ist.

Konkret werden CO2-Emissionen stark verringert und die verbleibenden Emissionen durch den Kauf von Klimaschutzzertifikaten kompensiert. Der Salzburger Anbieter von Lösungen und Dienstleistungen in den Bereichen Housing, Hosting, Managed- & Cloud-Services, Outsourcing und Netzwerk & Security fördert auf diesem Weg ein Fotovoltaik-Projekt in Indien.

"Wir sind uns der besonderen Verantwortung als Unternehmen gegenüber kommenden Generationen bewusst und haben entsprechend gehandelt. Wir haben schon eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen, um unsere Emissionen zu begrenzen. Wir nutzen die Serverabwärme, um das gesamte Gebäude zu heizen, wir beziehen Strom aus erneuerbaren Energien und wir haben unseren Papierverbrauch auf ein Minimum reduziert", zeigt sich Gerhard Haider, CEO von conova communications, stolz. Gleichzeitig wird Regenwasser zum Kühlen der Technikräume und in den Sanitäranlagen eingesetzt sowie Elektroautos für die Mitarbeiter angeboten.

Im völkerrechtlich verbindlichen Kyoto-Protokoll wurde festgelegt, dass sogenannte Klimaschutzprojekte dort stattfinden sollen, wo sie am wirtschaftlichsten sind. Entsprechend gibt es viele Projekte in Schwellen- und Entwicklungsländern, weil hier das Potenzial der Einsparungen durch neue Technologien noch sehr hoch ist. conova fördert durch den Kauf von Klimaschutzzertifikaten eine Fotovoltaik-Anlage in Gujarat/Indien. Der gewonnene Strom aus diesem Projekt wird in das regionale Stromnetz eingespeist. Die Projekttätigkeit ersetzt anthropogene Emissionen von Treibhausgasen in die Atmosphäre, die im Laufe des Anrechnungszeitraums durchschnittlich auf etwa 32.763 Tonnen CO2 pro Jahr geschätzt werden, indem die äquivalente Stromerzeugung durch den Betrieb des vorhandenen Treibstoffs verlagert wird.

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