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Bild: CC0 - pixabay.com
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T-Mobile Austria feiert Meilenstein

Eine Million M2M-SIM-Karten im Einsatz

T-Mobile hat die Schallmauer von über einer Million M2M-SIM-Karten, die weltweit im Einsatz sind, druchbrochen.

Kaum ein anderer Trend prägt die Geschäftswelt so stark wie die mobilfunkbasierte Vernetzung von Menschen, Maschinen und sogar Tieren mittels Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) als Grundlage für das Internet der Dinge (IoT, Internet of Things). Auch in Österreich werden laut dem Mobilfunkter entsprechende M2M-Lösungen immer häufiger nachgefragt und sind auch international eine erfolgreiche Exportware.

Im Konzern der Deutschen Telekom nimmt T-Mobile die Rolle eines internationalen M2M-Hubs ein und kann damit über die Grenzen Österreichs an diesem Markt teilnehmen. M2M-Gesamtlösungen bestehen aus einer Reihe unterschiedlicher Bausteine – von der Hardware, über Mobilfunk, Software bis hin zum laufenden Betrieb und Support. Gemeinsam mit Technologiepartnern fügt T-Mobile diese Komponenten für spezifische Kundenbedürfnisse zusammen. Das Ergebnis sind höhere Effizienz, niedrigere Kosten, mehr Sicherheit und neue Geschäftsfelder für Kunden.

So werden seit dem Vorjahr Fahrzeuge des Herstellers BMW weltweit mit M2M-Mobilfunk von T-Mobile Austria ausgestattet, der indische Netzbetreiber Reliance Group bietet seinen Kunden in Europa M2M-Konnektivität von T-Mobile. Weitere internationale M2M-Kunden setzen beispielsweise auf Versicherungsprodukte für Autofahrer. Mittels eines M2M-Moduls im Fahrzeug werden Versicherungsprämien anhand der gefahrenen Kilometer angeboten. Anwender von Straßen-Reinigungsmaschinen setzen auf M2M um ihre Routen zu optimieren, Maschinen zu orten, Fahrzeugdaten wie Motor- oder Benzin-Verbrauch zu analysieren.

#ConnectedGarden für die beste Ernte

Auf der Dachterrasse des T-Mobile Hauptquartiers am Wiener Rennweg wurde mit dem Wiener Startup Smartgreen Solutions im Mai 2017 der #ConnectedGarden, ein vernetzter Dachgarten mit smarten Beeten, eröffnet. Die Beete erfassen zum Beispiel Temperatur, Feuchtigkeit der Erde, Luftfeuchtigkeit, übertragen diese Werte in eine Cloud, in der sie mit Wetterdaten verglichen werden. Daraufhin entscheidet ein automatisierter Vorgang der smarten Beete, wann die nächste Bewässerung ausgeführt wird. Mit der IoT-Box von T-Mobile wird Mobilfunk zum Herzstück der smarten Hochbeete und dank der Digitalisierung der Zeitaufwand für das „Gartln“ reduziert. Sparsamer Umgang mit Wasser und Dünger spielt zudem eine große Rolle in der Landwirtschaft. #ConnectedGarden ist ein M2M-Showcase für Kunden und ein Urban Gardening Projekt für Mitarbeiter.

Andere österreichische M2M-Pioniere sind:

  • Konica Minolta Business Solutions Austria, eine Tochter der japanischen Konica Minolta Gruppe, hat aktuell allein hierzulande 13.000 Drucker und Multifunktionsgeräte mit T-Mobile M2M-SIM-Karten ausgestattet, die das Herzstück vieler M2M-Lösungen bilden. Durch den Einsatz von M2M werden nicht nur wertvolle Analysedaten für Forschung und Entwicklung gesammelt, auch die Managed Print Services (MPS) konnten stark erweitert werden. Das ermöglicht bereits auf dem Weg zum Kunden zu sein, bevor dieser eine Fehlermeldung am Gerät erkennt. 
  • Die Österreichischen Lotterien sind ein international anerkanntes Glücksspielunternehmen, das auf eine flexible, cloudbasierte M2M-Umsetzung der aktuellen Jackpot-Bewerbung an der Außenseite von Annahmestellen setzt. Werbetexte werden zentral eingespielt, die Annahmestellen haben keinen Aktualisierungsaufwand. Das Modul wird von T-Mobile komplett geliefert und muss nur noch an die Stromversorgung angebunden werden. Dank der mobilen Anbindung sind dafür keine baulichen Arbeiten nötig. 
  • Als Spezialist im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial mit mehr als 100.000 Artikeln und rund 780 Mitarbeitern bietet Würth vollautomatisierte Ausgabeautomaten – sogenannte ORSY-Maten –, an denen Teile wie zum Beispiel Schrauben gekauft oder Werkzeuge ausgeborgt werden können. Mit M2M-SIM-Karten von T-Mobile ausgestattet, übermitteln diese Automaten Daten an eine zentrale Plattform, um die Logistik zum Nachfüllen notwendiger Werkzeugteile zu optimieren. Auf den Automaten kann zudem der vollständige Katalog von Würth eingesehen werden, der ebenfalls über die M2M-Lösung zentral aktualisiert wird. 

NarrowBand-IoT

NB-IoT ist die Bezeichnung für den Mobilfunkstandard für Maschinen. Dabei handelt es sich um ein Netzwerk für kleine smarte Geräte, das vor allem im Zusammenhang mit dem Thema Smart City zahlreiche Anwendungen findet. Analysten erwarten, dass es bis 2023 rund drei Milliarden Verbindungen mittels NB-IoT geben wird.

Die niedrigen Modulkosten, der geringe Energiebedarf sowie die äußerst starke Signalausbreitung ermöglichen NB-IoT den Einsatz bei Lösungen, die bislang nicht realisierbar waren. Durch die Vernetzung von Parkplätzen per NB-IoT lässt sich deren Auslastung optimieren. T-Mobile hat dies im Frühjahr 2017 gemeinsam mit Huawei in Wien präsentiert. Neben dem Smart Parking gibt es zahlreiche andere Anwendungsmöglichkeiten der NB-IoT-Technologie.

NB-IoT Anwendungsfälle müssen meistens nur ein paar Kilobyte übertragen, zum Beispiel 500 KB pro Monat. Auf dem M2M- und IoT-Markt kann das bereits 70 bis 80 Prozent der Anforderungen abdecken. Deshalb ist NB-IoT laut Meinung von T-Mobile für die Digitalisierung des Wirtschaftsstandortes Österreich sehr wichtig. T-Mobile plant den NB-IoT-Rollout 2017 zu starten.

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