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Gastartikel - Lieven Bertier, Barco ClickShare

Digitaler Arbeitsplatz: Wie man den Weg dorthin erfolgreich meistert

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Lieven Bertier, Product Manager Barco ClickShare
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Im Meeting-Raum verbringen Mitarbeiter in der Regel mehr als 20 Stunden ihrer Arbeitswoche. Gleichzeitig kommt es besonders dort immer wieder zu technischen Problemen. Woran liegt das?

Für das Arbeiten in der Wissensgesellschaft erhöht sich der Bedarf für Kommunikation und Kollaboration. Deshalb wird der digitale Arbeitsplatz zum Zukunftstrend. Entscheidend ist nicht nur die Technik, sondern auch der Mensch. Aus diesem Grund ist es wichtig, den "digitalen Sachverstand" der Mitarbeiter zu berücksichtigen. Ein zentrales Beispiel ist der Meeting-Raum, denn dort verbringen Mitarbeiter in der Regel mehr als 20 Stunden ihrer Arbeitswoche. Gleichzeitig kommt es besonders dort immer wieder zu technischen Problemen. Woran liegt das?

Zero-Learning-Technologie ist der Schlüssel

Laut der "Digital Divide"-Studie von Barco ClickShare stellen vermeintlich triviale Vorgänge wie das Anschließen von Hardware und die Nutzung von Präsentationstechnik die größten Hürden im Konferenzraum dar. In Folge werden IT-Abteilungen stärker belastet und Arbeitsprozesse verlangsamt. 66 Prozent der Präsentationen müssen verschoben oder abgesagt werden. 48 Prozent der befragten IT-Entscheider sind überzeugt, dass dies negative Auswirkungen auf deren Geschäft und Reputation hat. Die Technologie ist oft zu komplex, als dass die Teilnehmer die Probleme selbst lösen könnten. Der Studie zufolge benötigen Millenials und die Generation X am meisten Unterstützung von IT-Fachkräften. Heutzutage umfasst das moderne Arbeitsumfeld viele Fachbereich wie IT, Personal oder die Vorstandsebene. Zudem gibt es immer mehr unterschiedliche Technologien – die Zusammenarbeit wird anspruchsvoller. Lösungen können entweder zeitaufwendige Trainings oder Zero-Learning-Technologie sein. Letztere kann ohne Vorwissen genutzt werden, hilft Komplikationen zu verringern und unterstützt den stressfreien, kreativen und effizienten Austausch.

Zukunftstechnologie Künstliche Intelligenz passt sich Mitarbeitern an

Aktuelle Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz (KI) setzen vollkommen auf eine Steuerung ohne Vorkenntnisse – alle Geräte sind vernetzt, damit diese automatisch auf Mitarbeiter reagieren. Das Lesen von Anleitungen wird überflüssig, da das System selbstlernend ist. Dies ist ein sehr realistisches Zukunftsszenario für den Meetingraum. Smart Homes breiten sich bereits rapide aus. Die ganze Familie steuert Geräte mit der Stimme. Dasselbe wird bald vom Konferenzraum erwartet. Selbstlernende Meetings könnten noch mehr Möglichkeiten eröffnen. Wenn ein Mitarbeiter beispielsweise den Raum betritt und sein Notebook öffnet, könnte der Raum automatisch den Beamer starten und den Präsentationsmodus vorschlagen. Diese Art von Verhaltenskonfiguration ist bereits heute möglich, wenn ClickShare mit Barcos Overture Kontrollsoftware gebündelt wird. Mit KI kann Automatisierung noch weitergedacht werden. Sie kann die Dokumentation und Nachbereitung eines Meetings übernehmen: Dank intelligenter Sprachtechnologie könnten zentrale Punkte eines Gesprächs erfasst und als Protokoll automatisch an die Meeting-Teilnehmer versendet werden.

Der digitale Arbeitsplatz befindet sich durch immer neue Lösungen im ständigen Umbruch. Mitarbeiter versuchen mit ihren Fähigkeiten mitzuhalten. Aber müssen sie das wirklich? Barco als Technologieunternehmen ist davon überzeugt, dass selbsterklärende Technik und Künstliche Intelligenz prägende Zukunftstrends für den digitalen Arbeitsplatz sein werden, denn Nutzerfreundlichkeit steht im Zentrum. 

Lieven Bertier ist Product Manager Barco ClickShare.

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