Karriere Big Data
Bild: CC0 - pixabay.com
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Stiftungsprofessur in Graz

Data Science als Wettbewerbsvorteil

Immer mehr Unternehmen erkennen das Potenzial von Big Data und damit steigt auch die Nachfrage nach Menschen, die aus gesammelten Daten Wettbewerbsvorteile generieren können – die sogenannten Data Scientists. Mit einer neuen Stiftungsprofessur reagieren TU Graz und das Know-Center auf den Bedarf.

"Data Science revolutioniert alle Disziplinen – von Maschinenbau bis zur biomedizinischen Technik", steht für Harald Kainz, Rektor der TU Graz außer Frage. Deshalb läuft an der TU Graz auch gerade der Bewerbungsprozess für die Professur Data Science mit Fokus auf Data Management, die ab Sommersemester 2018 besetzt wird. "Die Professur ist ein essentieller Baustein in der wissenschaftlichen und strategischen Ausrichtung der TU Graz", ergänzt Kainz. Die Professur wurde in Kooperation mit dem Know-Center beantragt und wird von diesem maßgeblich mitunterstützt. Als Stiftungsunternehmen unterstützen AVL List, Infineon Technologies, Magna Steyr und Voestalpine die Professur.

Bereits seit vielen Jahren beschäftigt sich das Know-Center am Campus Inffeldgasse mit dem Thema Data Science. Junge Talente haben in diesem K1-COMET-Forschungszentrum die Chance, gemeinsam mit erfahrenen ExpertInnen an Projekten für namhafte Unternehmen zu arbeiten. Diese Arbeit an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, der intensive Austausch mit Domainexperten und die Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams sind wesentliche Erfolgskriterien der Data-Science-Ausbildung am Know-Center. Der Frauenanteil im 90-köpfigen Team des Know-Centers ist überdurchschnittlich hoch, rund die Hälfte der Bereichs- und ForschungsleiterInnen sind weiblich.

"Sexiest job of the century"

Schon 2012 hat der Harvard Business Review den Beruf des Data Scientist als "sexiest job of the 21st century" bezeichnet. In den USA gibt es schon seit einigen Jahren zahlreiche Ausbildungen dazu, im deutschsprachigen Raum wachsen die Möglichkeiten aber erst langsam. In Österreich ist Graz ein Hotspot, da an der TU Graz Ausbildungen im theoretischen und am Know-Center Ausbildungen im praktischen Bereich angeboten werden.

"Das Datenvolumen wächst jährlich um 50 Prozent und damit ist großes Potenzial für Unternehmen verbunden, was viele auch bereits erkannt haben", weiß Stefanie Lindstaedt, Geschäftsführerin des Know-Centers. "Es braucht aber eine strukturierte Analyse und Aufbereitung, um die Daten gewinnbringend nutzen zu können – und genau da kommen Data Scientists ins Spiel."

Ein Data Scientist muss interdisziplinär denken. Lindstaedt: "Was das interdisziplinäre Denken angeht, sind Data Scientists mit Umweltsystemwissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vergleichbar. In beiden Bereichen geht es darum, das Know-How in einem Fachbereich mit anderen Bereichen zu vernetzen."

Das Umfeld an der Technischen Universität Graz ist für die Ausbildung zum Data Scientist ideal, da die Institute untereinander eng vernetzt sind und die Studierenden daher bereits im Zuge ihrer Ausbildung gemeinsam mit anderen Fachdisziplinen an Projekten arbeiten.

Das Thema steht auch im Fokus der i-KNOW - Data-driven Future Conference des Know-Center und der TU Graz vom 11. bis 12. Oktober 2017 im Messe Congress Graz. Auf der i-KNOW werden Wissenschaft und Wirtschaft vernetzt und erfolgreiche Anwendungsbeispiele aus unterschiedlichen Branchen präsentiert – von Smart Production, über Plattformökonomie bis zur digitalen Transformation und neuesten internationalen Big Data Trends.

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