Unternehmen Security
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Atos will sich den Chipkarten-Spezialisten Gemalto angeln. Der ziert sich aber noch ein bisschen.
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Angebot von Ende November wurde öffentlich

Atos will Gemalto

Insgesamt würde sich der IT-Dienstleister den Chipkarten-Spezialisten 4,3 Milliarden Euro kosten lassen – wenn er denn einwilligt.

von: Rudolf Felser

Der französische IT-Dienstleister Atos hat dem Unternehmen Gemalto, unter anderem bekannt für die Herstellung von SIM-Karten, ein formelles Übernahmeangebot in Form einer öffentlichen Offerte für alle von Gemalto emittierten und ausstehenden Aktien gemacht. Das Ziel von Atos ist es, gemeinsam einer der weltweit führenden Anbieter für Cybersecurity, digitale Technologien und Services zu werden.

Atos hat den Vorstand von Gemalto zu Gesprächen und einer gemeinsamen Prüfung dieser möglichen Transaktion eingeladen. Bereits am 28. November 2017 hat Atos dem Vorstand von Gemalto ein  Angebot für eine freundliche Übernahme vorgelegt. "Im Hinblick auf das erhöhte Risiko für die Gemalto-Aktien und um den Markt über die geplante Aktion zu informieren", wie Atos in einer Aussendung schreibt, habe sich das Board of Directors von Atos dazu entschieden, dieses Angebot nun öffentlich zu machen. 

Das Angebot beinhaltet den Angaben zufolge ein Barangebot von 46,0 Euro pro Gemalto-Aktie (mit Dividende). Das entspricht einer Gesamtleistung von ca. 4,3 Milliarden Euro. Der Erwerb der Aktien soll vollständig aus den bestehenden Barreserven und externen Verbindlichkeiten von Atos finanziert werden.

Atos will außerdem sämtliche bestehenden Beschäftigungsbedingungen der Gemalto-Mitarbeiter anerkennen. 

Noch ist das alles aber freilich noch Theorie, denn Gemalto hat nicht zugesagt. Der Chipkarten-Spezialist teilte mit, man werde das Angebot – das bis 15. Dezember 2017 gültig ist – prüfen und rechtzeitig eine Entscheidung bekanntgeben. Zur Unterstützung hat sich das Unternehmen Deutsche Bank, J.P. Morgan und Allen & Overy LLP an Bord geholt.

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