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Bild: COPA-DATA
Chief Marketing and Operations Officer Phillip Werr, CEO Thomas Punzenberger und Chief Sales Officer Stefan Reuther
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Vom Start-Up zum Global Player

30 Jahre COPA-DATA

Mit der Vision, die Automatisierung in der Industrie spielerisch einfach zu machen, gründete Thomas Punzenberger 1987 in Salzburg die Ing. Punzenberger COPA-DATA GmbH. Heute würde man es ein Start-Up nennen. Was damals klein begann, ist heute ein international erfolgreiches Unternehmen mit Tochtergesellschaften, Distributoren, Partnern und Kunden rund um den Globus. Am 1. September 2017 feiert COPA-DATA sein 30-jähriges Bestehen.

Ende der 1980er-Jahre erkannten die Brüder Thomas und Alexander Punzenberger das Potenzial von Software-Systemen in der Industrie und insbesondere in der Energiewirtschaft. "Unser Ziel war es von Anfang an, eine Automatisierungssoftware zu entwickeln, die besser und einfacher sein sollte als alle anderen Systeme, die es auf dem Markt gab", erklärt CEO Thomas Punzenberger. "Damals haben uns viele Personen davon abgeraten, unser System auf Basis von Microsoft Windows aufzubauen, weil das in der Industrie nicht die geläufige Praxis war. Ebenso stieß unser Konzept Parametrieren statt Programmieren anfänglich auf viel Skepsis. Aber der Erfolg hat uns Recht gegegeben. Beide Entscheidungen haben wesentlich zu unserem Wachstum in den letzten 30 Jahren beigetragen." 

Made in Austria 

Als österreichisches eigentümergeführtes Familienunternehmen ist COPA-DATA unabhängig von externen Geldgebern und Aktienmärkten und kann demnach flexibel, agil und autonom handeln. Obwohl mehr als 90 Prozent des Umsatzes im Export erlöst werden, entsteht die Software zenon ausschließlich am Unternehmenssitz in Salzburg. Von dort wird das Produkt über elf Tochtergesellschaften, 16 Distributoren und rund 200 Partnerunternehmen weltweit vertrieben.

Der internationale Erfolg spiegelt sich zum Beispiel auch in der Anerkennung der Partner wieder: So wurde das Unternehmen kürzlich von Microsoft zum globalen Partner of the Year in der Kategorie "Internet of Things (IoT)" gekürt. 

Passend zum 30-Jahr-Jubiläum hat sich COPA-DATA Anfang des Jahres mit einer erweiterten, dreiköpfigen Geschäftsleitung neu aufgestellt und für die Zukunft gerüstet. Sowohl beim Umsatz von 31,4 Millionen Euro (2016) als auch der Mitarbeiteranzahl von derzeit rund 230 weltweit strebt COPA-DATA für die nächsten fünf Jahre einen ambitionierten Wachstumskurs an. 

Digitale Smart Factory 

Mit ihren Software-Systemen zenon und straton und einem wachsenden Netzwerk kompetenter Partnerunternehmen unterstützt COPA-DATA heute Unternehmen aus den Branchen Automotive, Energy & Infrastructure, Food & Beverage und Pharmaceutical bei ihrer digitalen Transformation hin zur Smart Factory. Das reicht von klassischen Automatisierungsprojekten zur Visualisierung, Überwachung und Steuerung von Maschinen und Anlagen bis zu Cloud-basierenden Industrial Internet of Things-Lösungen für standortübergreifende Datenanalysen oder die vorausschauende Wartung.

Frische Ideen holt man sich bei COPA-DATA auch durch die Zusammenarbeit mit Institutionen wie der FH Salzburg, die seit 15 Jahren besteht

"Mit der zunehmenden Digitalisierung in der Industrie und dem Verschmelzen der bisher getrennten Welten OT und IT ergeben sich für zenon teils völlig neue Anwendungsszenarien. Das erlaubt uns, in zusätzliche Geschäftsbereiche wie zum Beispiel Smart Cities vorzudringen. Unsere Software ist für die neuen Herausforderungen in der Industrie bestens gerüstet und wir haben für unsere Kunden in den nächsten Jahren viele weitere Innovationen in petto", so Punzenberger.

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