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Storage & Informationsmanag.

EMC Lösung für das Wissenschaftsnetz Südtirol

Datenflut in der Wissenschaft

Drei Sprachen, drei Standorte und dazu die Zusammenarbeit der beiden Bildungs- und Forschungsinstitutionen im Rahmen des "Wissenschaftsnetzes Südtirol" stellten für den IT-Verantwortlichen der Universität und der EURAC eine enorme Herausforderung dar.

EURAC - Europäische Akademie Bozen

Deutsch, Italienisch, Englisch: 1997 gegründet, nimmt die Freie Universität Bozen für sich in Anspruch, die erste dreisprachige Universität Europas zu sein. Doch damit nicht genug: An der Fakultät für Bildungswissenschaften existieren zusätzlich auch ladinischsprachige Ausbildungsbereiche. Außerdem verteilen sich die fünf Fakultäten - von Wirtschaftswissenschaften bis zur Informatik - geografisch auf die drei Standorte Bozen, Brixen und Bruneck. Last but not least existiert eine enge Kooperation mit der Europäischen Akademie Bozen (EURAC), einem postuniversitären Forschungs- und Weiterbildungsinstitut und Mutter der Universität.

Die Anforderungen der Universität und der EURAC lassen sich auch in anderer Hinsicht nur schwer mit denen in der Privatwirtschaft vergleichen. Dr. Dietmar Laner ist seit 1994 als IT- und Organisationsleiter mit dem Aufbau des Rechenzentrums der Freien Universität Bozen und der Europäischen Akademie Bozen betraut. Dr. Laner, der auch CEO des "Wissenschaftsnetzes Südtirol" ist: "Das Hauptproblem sind die in der Wissenschaft schwer kalkulierbaren Anforderungen an die IT. Das Datenvolumen beispielsweise wächst nicht kontinuierlich, sondern es müssen - abhängig von eingehenden wissenschaftlichen Projekten - sehr schnell und flexibel an die IT herangetragene Bedürfnisse bedient werden."

So könne etwa die Verarbeitung von Satellitenbildern und der damit verbundene enorme Speicherbedarf die IT sehr schnell an ihre Grenzen führen. Dr. Laner: "Institutionen, die wissenschaftliche Projekte übernehmen wollen, müssen innerhalb kürzester Zeit Entscheidungen treffen." Und wer nicht genügend Ressourcen zur Verfügung hat, schaut gerade im Forschungsbetrieb durch die Finger. Sein Lösungsansatz: "Storagesysteme im Baukastensystem, mit der Möglichkeit der Onlineerweiterung, sind hier fundamental."

Wachstumsgrenzen erreicht

Die Realität im Wissenschaftsnetz Südtirol freilich sah anders aus. Ing. Martin Meinl, EMC Senior Consultant Technology Solutions Austria blickt zurück: "Die beiden Institutionen hatten eine Infrastruktur, welche bereits nach zwei Jahren an ihre Wachstumsgrenzen gestoßen war." Es blieb somit nur ein Ausweg: die Suche nach einer neuen Lösung.

Die wichtigsten Eckpunkte des "Pflichtenheftes" waren schnell definiert: hohe Skalierbarkeit, höchstmögliche Ausfallsicherheit, höchste Qualität in Beratung und Service. Man entschied sich für eine Lösung von EMC. Martin Meinl fasst zusammen: "Die Herausforderung bestand darin, die aktuellen und auch zukünftigen Anforderungen der EURAC und der Uni Bozen zu erfassen beziehungsweise zu definieren und durchgängige integrierte Lösungen für den Kunden zu modellieren. EMC konnte hier eine homogene Lösung präsentieren."

Im Februar 2007 wurde mit der Installation und Inbetriebnahme der Storagesysteme - der EMC CLARiiON CX3-40 in Bozen sowie der beiden EMC AX 150 in Brixen und Bruneck - begonnen. Bereits Ende März waren alle Systeme auf die neuen Storagesysteme migriert. Dabei ist das New Generation Multiserver-Rechenzentrum auf zwei Standorte in Bozen verteilt, an denen nunmehr die neuen CLARiiON CX3-40 Storagesysteme die Hauptlast der Daten tragen.

Zusätzlich wurde auch die NAS-Konsolidierung in Angriff genommen - samt neuer Service-Dienste für die einzelnen Fakultäten. Für Verfügbarkeit respektive Backup von Exchange wiederum sorgt die Software EMC Replication Manager. Alle anderen Standorte werden hingegen über hochverfügbare Breitband-MAN-WAN-Verbindungen (Metropolitan Area Network und Wide Area Network) versorgt. Dr. Laner: "Auch an den Außenstandorten waren die einzelnen Server an ihre Grenzen gestoßen. Darum wurde in Brixen ein eigenständiges SAN errichtet und ein EMC AX 150 Storagesystem installiert, detto in Bruneck."

Daten im Disaster-Fall immer online verfügbar

Doch es galt nicht nur, des stetig anwachsenden Datenvolumens Herr zu werden, sondern auch die Datensicherheit der beiden Außenstandorte Brixen und Bruneck zu erhöhen. Die Datenbestände werden nun mit Hilfe der Software EMC RepliStor asynchron in das Rechenzentrum in Bozen repliziert, wo sie schließlich per Snapshot gesichert werden.

Dr. Laner: "Einer der großen Vorteile besteht darin, dass die Daten am Standort Bozen in den laufenden Backup-Prozess mit eingebunden werden. Somit wird eine große Fehlerquelle, die beim Bandwechsel entstehen könnte, von vornherein ausgeschlossen." Zudem wären die Daten im Disaster-Fall immer online verfügbar und könnten innerhalb kürzester Zeit wieder zur Verfügung gestellt werden. Dass die Freie Universität Bozen und die Europäische Akademie Bozen seit rund einem Jahr als Gesamtorganisationen ISO 27001 zertifiziert sind und somit Datenintegrität und Datenverfügbarkeit höchste Priorität genießen, passt da nur ins Bild.

Außerdem wurde ein Information Lifecycle Management (ILM)-Konzept realisiert. Integraler Bestandteil dieser ILM-Strategie ist etwa die gesetzlich vorgeschriebene Archivierung nicht mehr zu verändernder Daten, etwa von E-Mails (EMC eMailXtender) und Filesystemen (EMC DiskXtender). Dieser langlebige "Fixed Content" wird in Bozen mit Hilfe einer EMC Centera vollautomatisch archiviert, Authentizität, Integrität und Lesbarkeit bleiben so gewährleistet.

www.emc2.at

www.unibz.it

www.eurac.edu

Die Anforderungen
  • Flexible Storage-Plattform mit Investitionssicherheit und Erweiterungsmöglichkeit
  • Einbindung der Außenstellen in homogene Infrastruktur
  • Rasche Wiederherstellung der Daten
  • Konsolidierung von SAN und NAS
  • Einfache und zentrale Verwaltung und Überwachung
  • Automatisierte Archivierung von E-Mails und Filesystemen

 

Die Lösung
UNI Bozen
  • CLARiiON CX3-40 inklusive SnapView für SAN- und NAS-Kapazitäten
  • 2x DS4100 Switches
  • NS42G NAS Gateway
  • Centera 8-Node
  • PowerPath
  • Replication Manager für 3x Exchange-Server
  • DiskXtender für Fileserver Archivierung
  • eMailXtender für 1x Exchange Server Archivierung (Internal E-Mail)
  • Brixen

  • AX150-DC Fibrechannel
  • RepliStor (zur Replikation der Daten zum Backup in Bozen)
  • Bruneck

  • AX150-DC Fibrechannel
  • RepliStor (zur Replikation der Daten zum Backup in Bozen)

EURAC

  • CLARiiON CX3-40 inklusive SnapView für SAN-Kapazitäten
  • 2x DS4100 Switches
  • Centera 8-Node
  • PowerPath
  • Replication Manager für Exchange-Server
  • DiskXtender für Fileserver Archivierung
  • eMailXtender für 1x Exchange Server Archivierung (Internal E-Mail)

 

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Alexandra Riegler

Alexandra Riegler arbeitet als freie Journalistin in den USA. Zu ihren Spezialgebieten zählen die Themen Technologie und Forschung. ..mehr..

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