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Strategien

Teradata Fachkonferenz

Neue Impulse am Data Warehousing-Markt

Bank-Austria-Deal

„Führende Unternehmen vertrauen auf gute Analyse-Instrumente und gewinnen damit gegenüber Low-Performern entscheidend.“ - Mike Köhler, CEO Teradata

Erfreulich für Teradata Österreich ist ebenfalls eine Entscheidung aus dem Vorjahr: Die größte österreichische Bank, die Bank Austria, zugehörig zur UniCredit-Gruppe, konnte als DWH-Kunde gewonnen werden. Basierend auf Teradatas Logischem Datenmodell (LDM) konnte bereits die erste Phase des DWHs gestartet werden. Die neue Lösung soll essentielle Verbesserungen aller Informationsprozesse bewirken und die IT Kosten insgesamt reduzieren, so die Erwartungen der Bank Austria. Entscheidend ist die "Single View of the Business" durch Implementierung von MicroStrategy für Reporting und Teradatas "Data Lab" für individuelle Ad-Hoc-Analysen.

Ein guter Kundenstock ist Österreichs Telekommunikationslandschaft: Größter österreichischer Kunde ist die mobilkom. Daneben sind auch T-Mobile/Telering, ONE und die Telekom Austria Teradata Kunden. Im Bankensektor hat sich neben der BA-CA auch die Bawag bereits für Teradata entschieden. Für XXXLutz und Baumax wurden von Teradata Prognosemodelle entwickelt, die helfen, die Lagerhaltung zu optimieren, ohne dass es zu Knappheiten bei Produkten kommt. Der österreichische Kundenstock ist allerdings beschränkt, "da nur Großkunden für Teradata interessant sind", wie Christian Rodatus, Geschäftsführer Teradata Deutschland und verantwortlich für die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) betonte.

Zukunftsprognosen

"Ende 2009 werden 90% der weltweit führenden 2000 Unternehmen zumindest eine Applikation, basierend auf einem Data Warehouse laufen haben", prognostizierte Gartner-Vice President Donald Feinberg. Viele Manager würden heute nicht die richtigen Informationen zur Verfügung haben, um richtige Business-Entscheidungen zu fällen, urteilte Feinberg. Er zeigte auch eine gravierende Veränderung in punkto DWH auf: Früher sei das DWH durch einen Daten-Transfer pro Woche oder pro Monat, Hunderte von Standard-Reports und einige wenige "Ad Hoc-User" gekennzeichnet gewesen. Charakteristisch für das moderne heutige DWH hingegen seien ein kontinuierlicher Daten-Transfer, viele Tausende von Standard-Reports und Tausende von Ad-Hoc-Usern. Das DWH würde außerdem mit allen anderen Systemen permanent interagieren.

Bei der Ausweitung eines DWHs sei auf drei Faktoren zu achten: Storage Optimierung, Mixed Workload Management sowie die Kontrolle des Datenvolumens. Er empfahl den Unternehmen auch dringend die Gründung eines Business Intelligence Competence Centers (BICC) zur Weiterentwicklung und Betreuung des DWHs intern.

Außerdem sollten Unternehmen darauf achten, die Wirkungsweise des DWHs hausintern bekannt zu machen: "Warum nicht eine eigene PR-Person in der IT-Organisation installieren?", so Feinbergs Vorschlag. Arbeit wäre genug vorhanden: z.B. monatlich ein Newsletter, der den Business/Marketing-Wert aufzeigt, ein Audit zur Benützung des DWH und das Aufzeigen von "Bottlenecks" oder das Auffinden von "Quickhits", d. h. was wurde am meisten benützt? Abschließend riet Feinberg zur Bewusstseinsbildung und zum sorgfältigen Umgang mit Daten: Man solle sich immer vor Augen halten: Wo und was sind meine Informationen? Welche Daten müssen überhaupt gespeichert werden?

www.teradata.com

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MONITOR-Autoren
Alexander Hackl

Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. ..mehr..

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