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Strategien

IT-Management 2.0

IT-Abteilung wird zum "Chief Innovation Office"

Simplify your Business: Stein der Weisen im Projekt Management 2.0?

Trotz gewisser Bedenken befindet sich das Mitmachweb in der innerbetrieblichen Wertschöpfung auf der Überholspur. Die Technologien verstärken dadurch klassische Ansätze wie das betriebliche Vorschlagswesen und Innovationsmanagement. Das Innovation Office der Marke 2.0 könnte den Wandel von Großprojekten zu kleineren und überschaubaren Vorhaben beschleunigen.

Großprojekte in der Forschung und Entwicklung sind zwar in vielen Branchen unvermeidbar. Andererseits ist eine gute Aufteilung in verdauliche Häppchen gefragt, nämlich komplexe Fragestellung zu zerlegen und organisatorisch auf Teilprojekte und Arbeitsteam herunter zu brechen.

Konkrete Elemente einer neuen interaktiven und dezentralen Managementlandkarte im Web 2.0 sind etwa Tagging, das schnelle Zuordnen von Informationen mit Hilfe eines gemeinschaftlichen Index, oder Social Bookmarking, eine Sammlung wichtiger Links, damit Mitarbeiter und Kollegen bei der Infosuche rascher als bisher fündig werden. Als wichtigsten Treiber im Mitmachweb sieht Schütt jedoch vor allem die Echtzeitkommunikation (Instant Messaging).

Entsprechende Anwendungen seien heute bereits auf mobilen Endgeräten wie dem Blackberry verfügbar, sagt der Experte. Bislang ist das Management von Echtzeitdaten kaum lösbar. Spätestens wenn Call Center und Kundendienst rascher und kompetenter reagierten, lägen die Business-Potenziale neuer Web-2.0-Technologien auf der Hand, so Peter Schütt, weil die Mitarbeiter binnen Sekunden auf bislang verstreute Informationsbestände zugreifen. Entsprechende mobile Endgeräte wie PDAs ließen sich somit auch in eine Service Orientierte Architektur (SOA) einbinden.

"Der CIO kann genau diese Prozesse beschleunigen, und dadurch dem Unternehmen einen zusätzlichen Mehrwert liefern", bilanziert Peter Schütt. Dass sich klassische Kommunikationsstränge mit Hilfe des "intelligenten Schwarms" durchaus um neue Facetten bereichern lassen, zeigt etwa der IT-Blog von Martin Bredl, Leiter der Unternehmenskommunikation Telekom Austria.

Aber auch Konzerne wie die Daimler AG wagen sich zunehmend aus der Deckung und stellen sich etwa via Mitarbeiter-Weblog einer breiteren öffentlichen Diskussion. Corporate Blogs hingegen, die der CIO selbst aktiv nutzt, um interne Ablauf- und Entscheidungsprozesse zwischen dem IT-Part sowie den Fachabteilungen transparenter zu machen - oder gar gemeinsam mit anderen Mitarbeitern zu verbessern, sind indes immer noch eine Rarität, in der immer noch primär von technischen Denken und Handeln geprägten IT-Szenerie.

http://bredlbloggt.telekom.at

http://denkbloggade.telekom.at/

http://blog.daimler.de

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MONITOR-Autoren
Mag. Christoph Weiss

Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) ..mehr..

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