Die IT spielt auch hier eine zentrale Rolle

Die MitarbeiterInnen des Weinarchivs (Sommelier/Sommeliére und Weinarchiv-VerwalterInnen) mit einigen der besten Flaschen im Champagner-Keller. Eine junges und kompetentes Team
Die Herausforderung der Klimasteuerung liegt im Coburg vor allem in den unterschiedlichen Raumbedingungen und Raumlagen. Der Champagnerkeller liegt bereits 14 Meter tief und nahe dem Grundwasser, wobei der Neue-Welt-Keller auf Grund seiner Holzbauweise komplett andere Systemeinstellungen benötigt. Das Weinarchiv verfügt über eine ganzjährige Klimaprotokollierung mit Statistiken und Auswertungen.
Natürlich sind die Weine nicht nur im Klima gesichert, auch der Zutritt zu den Kellern ist mit Sicherheitssystemen ausgestattet, die den lagernden Werten entsprechen. Ein zweistufiges System von programmierten, personalisierten Schlüsseln sowie biometrischen Erkennungssystemen sichert jeden Keller auf autorisierten Zutritt. Vor den Kellern sind biometrische Systeme für die Zugangsberechtigungen Standard.

Der Neue-Welt-Keller, treffend auch der jüngste Keller, besticht neben der Weinauswahl auch durch seine architektonische Raffinesse. Er ist einem Schiffsrumpf nachempfunden und optimal in das Gesamtensemble der Archivlandschaft eingefügt.
Resumée
Als ich nach dem Termin bei mir zu Hause in meinen 3 Quadratmeter-Weinkeller ging, konnte ich aber doch Ähnlichkeiten erahnen. Auf einer meiner Flasche entdeckte ich einen Fingerabdruck, auch ein biometrisches Merkmal, nur ohne Funktion.
Ein paar französische Flaschen finden sich auch bei mir und sogar ein paar "Kracher" - nur leider kein Nebukadnezar (15 Liter Inhalt und damit eine der größten Weinflaschen, die es gibt) davon. Und leider auch kein "Screaming Eagle", dafür aber eine CD von Screaming Jay Hawkins.
Weinveranstaltungen gibt es sehr viele in Österreich - am besten auch unter www.weinausoesterreich.at nachschauen.



1/2012
8/2011
7/2011


Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 