Laut Schätzungen greifen heute bereits etwa 55 Prozent aller Mitarbeiter in Unternehmen auf Anwendungen von einer Zweigstelle aus zu. Dafür benötigen sie schnelle Wide Area Network (WAN) Verbindungen. Der Citrix WANScaler wurde für die Bandbreitenoptimierung und Beschleunigung der Datenübertragung entwickelt. Dabei werden gängige Protokolle wie CIFS, FTP, NFS und HTTP unterstützt.
Die Lösung verfügt über den so genannten AutoOptimizer, der jeweils automatisch die beste Methode für die TCP (Transmission Control Protocol)-Optimierung auswählt. Dadurch entfällt eine manuelle Konfiguration. WANScaler bietet eine durchgängige End-to-End Lösung, die voll-transparent im Netzwerk arbeitet. Die Lösung unterstützt Midend- bis Highend Einsatzgebiete und bis zu Hunderte von Zweigniederlassungen, bei einem Daten-Durchsatz von bis zu 500 Mbit/s.
Waren in den Vorgänger-Versionen noch an zwei WAN-Endpunkten Appliances notwendig, bietet die Version 4.2 zusätzlich einen neuen Software Client, der auf allen Windows-Systemen läuft. Der Client ist mit gängigen IPSec und SSL VPN Lösungen kompatibel. Die Steuerung erfolgt über eine Controller Appliance, die bis zu 3.000 Software Clients gleichzeitig unterstützt.
Ebenfalls neu in der Version 4.2 ist das Bandbreiten-Management durch QoS (Quality of Service) unter anderem für das Citrix ICA Protokoll. Dabei wird die verfügbare Übertragungs-Bandbreite in bis zu fünf verschiedene Kategorien aufgeteilt. Die Anwendungen werden priorisiert und den jeweiligen Kategorien zugeordnet. Hinzugekommen sind in der neuen Version außerdem Monitoring-Möglichkeiten, eine 4 Port NIC (Network Interface Card), erweiterte WCCP (Web Cache Communication Protocol) Unterstützung sowie neue Modelle der WANScaler 6.000 Serie.



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Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 