Einchecken per Handy
Direkt am Flughafen offerieren Spezialisten eine Lösung rund um den mobilen Check In. Mit einer Mobile Passenger Solution etwa kann der Fluggast zukünftig von überall per Handy einchecken. "Ein individueller persönlicher Reiseassistent von Tür zu Tür wird in Zukunft selbstverständlich sein", betont Unternehmenssprecherin Astrid Heinz von Siemens IT Solutions and Services. Für den Fluggast sei die Registrierung denkbar einfach.
Er logge sich per Internet auf der Website der jeweiligen Airline unter der Rubrik "Mobile Check-in" ein und melde sich mit Name und Passwort an. Zusätzlich nenne er Sitzplatz- und Mahlzeitpräferenzen. Dann fehle nur noch die Eingabe des Hardware-Typs und der Mobilfunknummer. Und schon erhalte der Kunde vom Server automatisch über eine WAP-Push-Nachricht die passende mobile Java-Anwendung auf sein Mobilfunkgerät. "Insgesamt benötigt der Fluggast dafür nicht länger als fünf Minuten", fasst Astrid Heinz zusammen.
Erstmalig vorgestellt auf der ITB 2008 wurde ein System zur Touristenführung für blinde und sehbehinderte Besucher der norddeutschen Inseln Hallig Hooge, das international durchaus Schule machen könnte. Voraussetzung hierfür ist allerdings der Besitz eines PDAs. Mithilfe eines satellitengestützten Positionierungssystems GPS (Global Positioning System) erkennt das System den Standort der Besucher ähnlich wie bei einem Navigationsgerät im Auto.
Die dazu passenden Audio-Beschreibungen wie spezielle Texte für Blinde und Sehbehinderte starten automatisch. An 25 Informationspunkten erhalten die Gäste somit fotografisch genau erläuterte Umgebungsbeschreibungen, die mit Wissenswertem zu Geschichte und Alltag der Halligen gespickt sind. "Auch sehende Besucher können mit der Audioführung ihren Blick schärfen", erklärt Geschäftsführer Jörn Erkau von der Soundcom GmbH. Die genauen Beschreibungen lassen nämlich Details an Bauten und der Landschaft erkennen, die einem sonst bestimmt nicht aufgefallen wären.
1. eCommerce 360º - Multiples Online-Vertriebsmanagement
Heutzutage geht es beim E-Commerce längst nicht mehr nur darum, eine Site optimal zu strukturieren, seine Navigation zu optimieren und Design und Style klar und zeitgemäß zu gestalten. Heute kommt es darauf an, direkt dorthin zu gehen, wo die Kunden sind und sie dort abzuholen. Man spricht von intelligenten "E-Commerce-Satelliten", mit denen die Kunden in ihren unterschiedlichen Nutzungssituationen zielgenau angesprochen werden.
2. Die neue Autonomie der Nutzer kreativ ansprechen
Kunden haben im Internet immer mehr Macht - die Nutzungssituationen sind oft sehr unterschiedlich und prägen das Navigationsverhalten. Dem gilt es Rechnung zu tragen. Dazu ist nur ein multiples Online-Vertriebsmanagement in der Lage, das alle Vertriebskanäle optimal nutzt: eCommerce 360º. Ziel ist, die richtige Information - zur richtigen Zeit - am richtigen Ort - dem richtigen Kunden - im richtigen Format zu vermitteln. Das kann eine allein stehende E-Commerce-Site nicht mehr leisten. Hier müssen zusätzlich Tools wie Widgets, Gadgets, Applets, SocialMedia-Applikationen und andere "eCommerce-Satelliten" zielgerichtet eingesetzt werden.
3. SocialMedia-Strategien
Vor allem der Begriff "Word-of-mouth-Marketing" (WOMM) macht die Runde. Neue, intelligente Strategien wie reichweitenstarke SocialMedia-Sites und -Communities (Facebook, StudiVZ, MySpace, Xing & Co.) oder User-zentrierte Web 2.0-Formate (Blogs, Flickr, YouTube) werden auf die Bedürfnisse der Reisebranche abgestimmt und die Sites mit Hilfe von User-generated-Content in Marketing- und Vertriebs-Aktivitäten eingebunden.
4. Bedürfnisorientierte Usability-Lösungen
Einer der Kernerfolgsfaktoren für den Erfolg der Portale und Buchungsstrecken ist eine permanent optimierte Usability. Dies bleibt auch so und wird durch das Entstehen der neuen weiteren Online-Vertriebskanäle (E-Commerce Satelliten) und den Trend zu Social Commerce noch wesentlich wichtiger. Dabei bleiben die Grundprinzipien der Usability zwar gleich, die Schwerpunkte unterscheiden sich jedoch in den einzelnen Online-Vertriebskanälen deutlich.
Quelle: Ray Sono/LL
Für IT-Spezialisten stellt das wissenschaftliche Werk eine wichtige Quelle zur Orientierung dar, um relevante und nachhaltige Trends in der Informations- und Kommunikationstechnologie fundiert zu bewerten und neue Business-Potentiale auszuloten, sowohl auf internationaler Ebene als auch mit Blick auf die österreichischen Heimatmärkte.





1/2012
8/2011
7/2011


Dr. Manfred Wöhrl ist Geschäftsführer der R.I.C.S. EDV-GmbH (Research Institute for Computer Science, www.rics.at), spezialisiert auf Securitychecks und Security-Consulting. 