Schnieke Hardware

Im Backend werkt das Blade von ClearCube, beim Benutzer verbleibt nur noch Port, der Bildschirm, Tastatur und Co anbindet.
Den PC in den Formfaktor eines Blade bringt die texanische Firma ClearCube. Aus User-Seite verbindet lediglich eine Schnittstelle Monitor, Tastatur, Maus und USB-Peripheriegeräte mit dem Blade - via LAN oder drahtlos. Administratoren können das System, wie die Firma betont, von jedem beliebigen Punkt der Welt aus über die dazu gehörige Management-Software kontrollieren.
Brandneu am Markt ist das Startup MokaFive, das mit "LivePC" den Benutzern ein Desktop-Image am USB-Stick in die Hand gibt und Administratoren die Möglichkeit, das System zentral zu warten. Benutzer können damit auch ohne Netzwerkverbindung arbeiten sowie den Computer in einem bestimmten Zustand pausieren, den sie an anderer Stelle fortführen. Geht ein User online, werden etwaige ausstehende Updates automatisch geladen. SAP soll MokaFive dem Vernehmen nach unternehmensintern im Sales-Bereich verwenden.
Lösungen für Umsteiger
Als Anbieter für unternehmensweite Applikationszugangs- und Virtualisierungslösungen beschreibt sich das 1993 gegründete Unternehmen Ericom. Die hauseigene Lösung "PowerTerm WebConnect DeskView" wird als eine Art abgespeckte Alternative zu Citrix vermarktet. Die Software soll bessere Performance bei geringeren Kosten liefern. Ericom nennt etwa das britische Modehaus Jaeger oder den kanadischen Versicherer und Finanzdienstleister Western Financial Group, die beide ihre Citrix-Landschaft durch "PowerTerm WebConnect" ersetzen. "Citrix liefert umfangreichen Schnickschnack mit seinem Produkt, aber wir brauchen diese Funktionalitäten alle nicht", wird Doug Bennett, IT-Manager Networking & Technology bei Western Financial zitiert. PowerTerm würde über alle notwendigen Features verfügen und dies zu einem Bruchteil der Kosten bei Citrix.Bekannt wurde das Washingtoner Unternehmen Parallels mit seiner Software, die Windows endlich auch auf Apple-Hardware zum Laufen brachte. Gegründet wurde die Firma bereits 1999, lange bevor Intel-Architektur und damit die Möglichkeit, Windows auszuführen, auf Apple-Computern Einzug hielt. Heute hat Parallels an die 900 Mitarbeiter und bietet Virtualisierungslösungen für Server und Desktops mit Mac OS an. Laut Angaben des Unternehmens verwenden rund eine halbe Million Leute die Software, in Summe ist man auf mehr als einer Million Server und Desktops präsent.




7/2011
6/2011
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Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 