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Thema: Infrastruktur

Kommentar von Peter Hanke, Country Manager Austria Citrix Systems

Hohe Nachfrage nach Desktop-Virtualisierung

Kommentar von Peter Hanke, Country Manager Austria von Citrix Systems GmbH, zum Thema Desktop Virtualisierung.

Peter Hanke

„Wege zur Desktop-Virtualisierung gibt es viele, aber aus strategischer Sicht ist es empfehlenswert das Thema von der Applikationsseite her aufzurollen.“ - Peter Hanke, Country Manager Austria von Citrix Systems GmbH

Auch wenn das Konzept der Desktop-Virtualisierung im Vergleich zur Servervirtualisierung relativ neu ist, ist die Nachfrage hoch. Vor allem große Unternehmen mit komplexen Anforderungen, beispielsweise in Finanzabteilungen oder der Buchhaltung, haben einen erhöhten Bedarf an kosteneffizienten Technologien, um ihren Mitarbeitern die benötigte Desktop-Umgebung bereitzustellen.

So beobachten wir, dass auch in Österreich Unternehmen mit strengen Compliance Vorschriften - wie Banken und Finanzdienstleister oder auch Pharmahersteller - großes Interesse an virtuellen Desktop-Lösungen zeigen, da diese die Kontrolle über die Benutzerumgebung zum Schutz sensibler Daten gewährleistet. Die Daten liegen nicht mehr auf einzelnen Engeräten, sondern auf gut gesicherten Servern. Zugriffsrechte können somit zentral verwaltet und an die jeweilige Benutzerrolle angepasst werden. Vor allem für global agierende Unternehmen, die geschäftskritische Informationen ausschließlich an ihrem Hauptsitz vorhalten wollen, zählt die zentrale Datenhaltung und Datensicherung als Selbstverständlichkeit.

Neben erhöhten Sicherheitsanforderungen sind natürlich die Reduktion von Komplexität und Kosten, Aspekte die für die Desktop-Virtualisierung sprechen. Denn die Abkopplung des Benutzer-Desktops vom Endgerät reduziert Wartungsaufwand und eröffnet damit hohes Einsparpotential. Die Administratoren können alle notwendigen Installationen und Konfigurationen auf den zentralen Servern vornehmen und müssen nicht den Arbeitsplatz des Anwenders aufsuchen, um einen Benutzer-Desktop einzurichten. So ermöglicht Citrix XenDesktop die dynamische Bereitstellung ganzer Windows Umgebungen aus dem Rechenzentrum heraus. Große Software-Einführungen und Migrationen, wie zum Beispiel eine unternehmensweite Umstellung auf das neue Windows Vista, lassen sich damit zu einem Bruchteil von Kosten und Zeit erledigen. Nebenbei lassen sich auch noch Hardware-Kosten auf der Client-Seite einsparen: Ein lokal installiertes Windows Vista setzt sehr leistungsfähige Endgeräte voraus. Wenn der Desktop virtualisiert bereitgestellt wird, können stattdessen nahezu beliebig vorhandene PCs oder auch stromsparende und wartungsarme Thin Clients eingesetzt werden.

Virtuelle Desktops bieten aber auch den Anwendern Vorteile - vor allem in punkto Flexibilität: Die Benutzer erhalten an jedem beliebigen Rechner im Unternehmen Zugang zu ihrer persönlichen Arbeitsumgebung. Neue Ansätze wie die von Citrix unterstützte "Instant On"-Technologie sorgen dafür, dass die Benutzerumgebung direkt nach der Anmeldung zur Verfügung steht und nicht erst hochgefahren werden muss. Bei Bedarf können die Administratoren bestimmten Benutzern sogar unterschiedliche Betriebssysteme zur Verfügung stellen, zwischen denen diese im laufenden Betrieb hin und her schalten können.

Wege zur Desktop-Virtualisierung gibt es viele, aber aus strategischer Sicht ist es empfehlenswert das Thema von der Applikationsseite her aufzurollen und sich zunächst Gedanken über Benutzertypen und Anwendungsszenarien zu machen. Die ersten Eindrücke aus Österreich decken sich mit dieser Einschätzung: Die meisten Unternehmen, die sich heute mit dem Thema Desktop-Virtualisierung auseinandersetzen, haben bereits seit längerer Zeit Erfahrungen mit der virtualisierten Bereitstellung von Applikationen gesammelt und wollen dieses Prinzip nun auf den Desktop ausdehnen.

www.citrix.at

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MONITOR-Autoren
Dunja Koelwel

Dunja Koelwel ist freie Journalistin in München. Die studierte Juristin arbeitet für Verlage und Agenturen und betreut vor allem die Themen Internet und Business-Software aus einem strategisch- wirtschaftlichen Blickwinkel. ..mehr..

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