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Thema: Infrastruktur

Kommentar von Wolfgang Horak, Managing Director Fujitsu Siemens Computers Österreich

Wird Ihr nächster PC virtuell sein?

Kommentar Wolfgang Horak, Managing Director von Fujitsu Siemens Computers Österreich, zum Thema Desktop Virtualisierung.

Wolfgang Horak

„Virtuelle Infrastrukturen für Desktops stehen heute noch am Anfang der Entwicklung. Anwender sind daher gut beraten, mit einem erfahrenen IT-Hersteller zusammenzuarbeiten.“ - Wolfgang Horak, Managing Director von Fujitsu Siemens Computers Österreich

In Rechenzentren vollzieht sich derzeit eine stille Revolution. Die Technik der Virtualisierung erlaubt es, Betriebssysteme und Anwendungen von der Computer-Hardware zu trennen und als virtuelle Maschine separat zu verwalten. Es leuchtet ein, dass diese technische Möglichkeit bei vielen Betriebsprozessen große Vorteile bieten. Die Folge: Virtualisierung breitet sich in Rechenzentren rasant aus.

Dabei wurde die Technik auf Intelsystemen ursprünglich für PCs entwickelt. In den Anfangszeiten half sie schon, Helpdesks verschiedenartiger PC-Arbeitsplätze gleichzeitig zu unterstützen oder Entwicklern ihre Software auf verschiedenen Plattformen zu testen. Mittlerweile fordern immer neue Sicherheitslücken in der Software, neue Softwareversionen und Veränderungen in den Geschäftsprozessen umfangreiche und permanente Pflege auch für normale Büro PCs. Um den Aufwand dafür so gering wie möglich zu halten werden Lösungen gesucht, welche eine effiziente Bereitstellung von Arbeitsplätzen ermöglicht - der Stellenwert von virtualisierten Arbeitsplätzen gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Trend oder Realität: Dynamische Arbeitsplätze

Fujitsu Siemens Computers setzt in diesem Bereich Akzente und bietet unter dem Titel "Dynamic IT for Workplaces" eine virtuelle Desktoplösung an. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass marktführende Komponenten zu einem einfach zu handhabenden Lösungspaket integriert werden. Durch die Entkoppelung des Desktop-Betriebssystems vom Schreibtisch des Benutzers und seine Überführung in server-basierte virtuelle Maschinen, können Unternehmen eine Reihe von Effizienzgewinnen erzielen.

So wie die Virtualisierung die Serverlandschaft revolutioniert hat, birgt auch der Hosted Desktops enorme Vorteile für IT-Administratoren und Endanwender: Die effektive Verwaltung von PC als "virtual desktop infrastructure" wird gewährleistet. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Daten das Rechenzentrum nie verlassen, da nur die Bildschirmdarstellung übertragen wird. Für sicherheitsrelevante Bereiche oder besonders gefährdete Anwender ist das ein großer Vorteil. Hosted Desktops verbessern außerdem die Systemverfügbarkeit und vermindern durch den Einsatz von Thin Clients den Stromverbrauch.

Doch virtuelle Infrastrukturen für Desktops stehen heute noch am Anfang der Entwicklung. Anwender sind daher gut beraten, mit einem erfahrenen IT-Hersteller zusammenzuarbeiten. Immerhin müssen für ein rund laufendes System verschiedene Softwarekomponenten kombiniert werden.

Daher bietet Fujitsu Siemens Computers auch umfassende End-to-End Services über den gesamten Projektzyklus an und unterstützt so Unternehmen bei der Planung, Realisierung und Verwaltung von "Dynamic IT for Workplaces". Betrachtet man die Entwicklung der Geschäftsprozesse und die damit einhergehenden Entwicklungen in der IT-Branche, wird klar dass Virtualisierung nach ihrem Einzug in Rechenzentren auch individuelle Arbeitsplätze erobern wird. Es ist daher nur eine Frage der Zeit, bis auch Ihr PC virtuell sein wird.

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MONITOR-Autoren
Christian Henner-Fehr

Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. ..mehr..

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