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Thema: Mobiles Business

Mobility Trends 2008

Mobile Lösungen erobern den Mittelstand

Mobile Business ist nicht länger ein elitäres Konzept für die Führungsetagen internationaler Großkonzerne. Immer mehr Klein- und Mittelbetriebe (KMUs) entdecken die Möglichkeiten durch mobile Lösungen die Produktivität zu steigern, die Effizienz der Prozesse zu optimieren und die Flexibilität der Mitarbeiter zu erhöhen.

(Foto: Bernhard Noll)

Zwei Trends können als Hauptgründe genannt werden, die in dem kommenden Jahren die Nutzung von mobilen Business-Lösungen vervielfachen werden: In dienstleistungsnahen Branchen sind es vor allem die "Wissensarbeiter", die vom Arbeitgeber immer öfters mobile Office-Lösungen fordern, um E-Mails, Termine und Kontakte jederzeit griffbereit zu haben oder auch von zu Hause auf das Firmennetzwerk via Notebook und Datenkarte zugreifen zu können. In vertriebs- und servicenahen Branchen sind es Außendienstmitarbeiter, die durch spezielle Business Process-Lösungen profitieren können, um beispielsweise Zeiten und Leistungen zu erfassen oder Kundendaten zu bearbeiten. INSET präsentiert die wichtigsten Zielgruppen, Einsatzszenarien und Verbesserungspotentiale für österreichische KMUs.

"Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bilden das Rückgrat der Unternehmenslandschaft und haben damit wesentlichen Einfluss auf die Wirtschaftsstruktur. Dies gilt für die gesamte Europäische Union und im Besonderen für Österreich." Dieses Statement der Wirtschaftskammer Österreich über die Situation der Klein- und Mittelbetrieben in Österreich trifft den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf. Österreichs Wirtschaft ist fest in der Hand kleiner und mittlerer Unternehmen. Von den in Österreich rund 307.000 tätigen Unternehmen zählen 99,7% zu der großen Gruppe der KMU. Zudem sind Österreichs Klein- und Mittelbetriebe mit 1.3 Mio. Beschäftigten und einem prozentuellen Anteil von rund 61% Arbeitgeber Nummer 1.

Je größer die Zahl der Unternehmen, die eine Gruppe umfasst, desto heterogener ist ihre Zusammensetzung. Unter diesem Gesichtspunkt ist es daher nur wenig verwunderlich, dass die betriebswirtschaftliche Lage der KMU stark polarisiert ist. Während etwa 15% der Unternehmen sowohl über hohe Attraktivität als auch über ausreichende Ressourcen verfügt, kämpfen 22% der österreichischen Klein- und Mittelbetriebe ums Überleben.

Mobile Lösungen erobern neue Ebenen im Unternehmen

Schaubild: Adoptionsstufen von mobilen Lösungen in Unternehmen am Beispiel von BlackBerry (Quelle: INSET Research & Advisory Unternehmensberatung GmbH)

Unter steigendem Wettbewerbsdruck setzen immer mehr Kleinst- und Kleinunternehmen sowie Unternehmen des Mittelstandes auf innovative mobile Lösungen. Der Mythos von Mobile Business als elitäres Konzept für Global-Player und nationale Großkonzerne wird in den kommenden Jahren begraben werden, wenn der Großteil der österreichischen KMUs den erhöhten Mobilitätsbedürfnissen des Alltags mit der zielsicheren Nutzung von Optimierungspotentialen durch vielfältige mobile Lösungen begegnet. Auch die Anwendergruppen mobiler Lösungen haben sich über die letzten Jahre stark gewandelt. Wie beistehende Grafik am Beispiel von BlackBerry zeigt, sind mobile Lösungen heute kein reines Privileg des Top-Managements mehr. Zu groß ist das Potential, dass durch Tools wie mobile Zeit- und Leistungserfassung oder mobiles CRM ungenützt bliebe, würde technischer oder kaufmännische Außendienst oder die Sach-/Facharbeiterebene nicht auch von den Vorteilen mobiler Lösungen profitieren und damit ein unternehmensweiter Einsatz gerechtfertigt werden.

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Mobile Business

Der Markt für mobile Unternehmenslösungen kommt in Schwung. Hohe Bandbreiten und attraktive Tarife steigern die Nachfrage bei Standardprodukten wie Mobiles Breitband und Mobile E-Mail. Immer öfters setzen Firmen auch auf spezielle Branchenlösungen. Zu den Vorreiterbranchen in Österreich zählen das Gesundheits- und Sozialwesen sowie die Industrie.

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Alexandra Riegler

Alexandra Riegler arbeitet als freie Journalistin in den USA. Zu ihren Spezialgebieten zählen die Themen Technologie und Forschung. ..mehr..

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