"Mobile Geräte mit immer mehr Datenfunktionalität erlauben nun auch Unternehmen richtige Arbeitsprozesse mobil abzubilden und damit die elektronische Auftragsverarbeitung zu komplettieren", ist Thomas Gruber überzeugt, der als Eigentümer und Geschäftsführer von mobil-data bereits seit einigen Jahren erfolgreich mobile Businessanwendungen umsetzt. "Die modernen mobilen Geräte haben einfach zu bedienende Betriebssysteme, ausreichend Speicher und komfortable Eingabemöglichkeiten. Netzbetreiber bieten günstige Datentarife und eine sehr gute Netzqualität, um echtzeitnahe Übertragungen möglich zu machen."
Außerdem gibt der Markt die Marschrichtung vor: steigendes Arbeitstempo, erhöhte Anforderungen an die Qualität und die Menge der zu erledigenden Aufgaben nehmen zu und erfordern ein flexibles, oft auch räumlich und zeitlich unabhängiges Handeln. Hier setzten auch mobile Lösungen an, die neue, große Potentiale eröffnen. "Jeder stationäre Büroarbeitsplatz ist ein potentieller mobiler Arbeitsplatz", fasst Peter Lieber, Technologie Manager und ebenfalls Eigentümer der mobil-data GmbH, die Ausgangssituation zusammen. "Viele Unternehmen nutzen bereits diese Chancen, die die heutige Mobiltechnologie bietet und erzielen neben kommerziellen Einsparungen auch ökonomische zum Beispiel durch optimiertere Routenplanung auf Grund aktuellerer Daten, die eine mobile Businesslösung laufend bereit stellen kann."
Mögliche Hindernisse

„Mobile Software- lösungen steigern die Produktivität von Unternehmen.“ - Ing. Thomas Gruber, mobil-data GmbH
Ein wichtiger Punkt betrifft aber auch die Umsetzung. "Das Zusammenspiel von Arbeitsprozessanalyse, Software, Schnittstellen, Hardware und mobil Tarifen ist ein komplexes Thema. Softwareunternehmen, die nicht für all diese Bereiche Spezialisten beschäftigen, können hier leicht an ihre Grenzen stoßen", so Lieber.
Projektbeispiele

Mobile Software hilft Mitarbeitern der MA25 beim Vermessen von Wohnungs- und Nutz- flächen der Gemeinde Wien
Naber-Kaffee bietet seinen Kunden einen Fahrverkaufsservice an. Die Herausforderung bestand in der effizienten Abwicklung dieser Verkaufsservices. Aufträge mussten zunächst vom Außendienst händisch und später vom Innendienst im Warenwirtschaftssystem elektronisch erfasst werden. mobil-data hat die Fahrverkäufer von Naber Kaffee mit einer mobilen Lösung ausgestattet. Die Außendienstmitarbeiter wickeln nun alle Prozessschritte digital ab: Die Fahrverkäufer erfassen vor Ort beim Kunden die Bestellung mit ihren PDAs. Kundespezifische Bestellformulare inklusive Rabattinformationen erleichtern die Dateneingabe. Mittels mobilem Drucker werden Rechung und Lieferschein vor Ort an den Kunden übergeben.
Die Mitarbeiter der MA25 verbringen einen Großteil ihrer Arbeitszeit im Außendienst, um Wohnungs- und Nutzflächen der Gemeinde Wien zu vermessen. Die handschriftliche Erfassung der Messwerte wurde von mobil-data durch einen Prozess der elektronischen Dateneingabe abgelöst. Die ermittelten Daten werden nun mittels PDA erfasst und der passenden Akte zugeordnet. Im Gegensatz zum manuellen Prozess erfolgt die Berechnung der Gesamtfläche nun unmittelbar vor Ort. Damit kann sofort eine Plausibilitätsprüfung durchgeführt und eine eventuell notwendige Nachvermessung vorgenommen werden. Am Ende des Tages erfolgt die Synchronisierung der PDAs mit der Datenbank.





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Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 