Newsfeed abonnieren
Thema: Mobiles Business

Mobile Workforce Management

Technischer Kundenservice: Immer und überall bereit

Bereits heute arbeitet nach Angaben der Marktforscher von IDC europaweit fast die Hälfte aller Angestellten in einer mobilen Arbeitsumgebung. Um jederzeit an die Kernprozesse im Unternehmen angedockt zu sein, sind leistungsfähige Lösungen gefragt, die sich flexibel in die bestehende Landschaft einbetten lassen.

Durch neue Technologien rückt die mobile Nutzung von Geschäftsapplikationen in greifbare Nähe. Neudeutsch bezeichnen Experten diesen Trend mit dem Begriff Mobile Workforce Management. Entsprechende Lösungen lassen sich dadurch charakterisieren, dass diese sich nicht nur aufs Telefonieren von unterwegs beschränken, sondern umfassende Extradienste offerieren, wie den Abruf von E-Mails, den Zugriff auf Firmendaten, bis hin zur aktuellen Terminplanung quasi in Echtzeit, inklusive Terminänderungen.

Laut den Marktforschern von IDC erfordert die erfolgreiche Einführung von integrierten mobilen Arbeitsplatzlösungen ein hohes Know-how seitens der Dienstleister, und zwar in den unterschiedlichsten Bereichen. Um Vertriebsinformationssysteme, Außendienstanbindungen, Service-Techniker-Lösungen oder die Auftragsverwaltung erfolgreich aufbauen zu können, müssen Anwenderunternehmen laut Mag. Joachim Seidler, Niederlassungsleiter der IDC Central Europe GmbH in Österreich, allerdings noch einige Eingangshürden überwinden.

„Man muss die Konzepte zu einer Gesamtlösung zusammenführen und dabei schrittweise vorgehen, bis hin zu einer Housing- und Hosting-Lösung.“ - Markus Thoma, Mobility Proposition Manager in der Münchner Niederlassung von BT

Dazu gehören beispielsweise eine Bestandsaufnahme, die Wahl der richtigen Anbieter sowie die Einbindung in bestehende Arbeitsabläufe. Denn die Mitarbeiter benötigen direkten Zugriff auf so komplexe Business-Anwendungen wie beispielsweise Enterprise Resource Planning (ERP), Customer Relationship Management (CRM), oder aber auf Service-Applikationen einschließlich der Datenbanken. Dass diese Hürde durchaus erfolgreich bewältigt werden kann, zeigt das Beispiel der Schoeller Werk GmbH & Co. KG in Hellenthal/Eifel.

Das deutsche Unternehmen zählt zu den weltweit größten Herstellern für geschweißte Edelstahlrohre. Durch die Prozessoptimierung in der Fertigung mit dem Einsatz einer mobilen Middleware gelang es dem Unternehmen nach eigenen Angaben die Bearbeitung von Materialeingängen zu beschleunigen. Dies drücke sich nicht nur in beschleunigten nach gelagerten Prozessen aufgrund der sofortigen Datenverfügbarkeit aus. Hinzu komme auch eine exakte Maschinenauslastung ohne Stillstandzeiten - plus generell eine bessere Abwicklung von Kundenaufträgen.

Trotz dieser graduellen Fortschritte in den ersten Vorhaben dieser Art bleibt jedoch eines festzuhalten: Aus Sicht der Anwender sind die angebotenen Lösungen nur schwerlich zu durchschauen. Eine betriebswirtschaftliche Kosten/Nutzen-Kalkulation bleibt mit zahlreichen Unwägbarkeiten versehen. Nach Ansicht von Joachim Seidler von IDC gilt es deshalb die Anbieter und deren Versprechen genauer unter die Lupe zu nehmen.

Denn die angebotenen Lösungen variieren erheblich hinsichtlich ihrer Funktionalitäten, nicht nur zwischen den Disziplinen Sales Force Automation (SFA) oder Field Force Automation (FFA). Diese gilt es, zudem ganz unterschiedlich an die IT-Landschaft anzudocken, mit Blick auf integrierte Gesamtkonzepte, die sich etwa hinter dem Begriff Unified Communications verbergen, der alle Informationskanäle im Unternehmen bis hin zu einer durchgängig realisierten Internettelefonie (VoIP) verschmelzen soll.

"Für den Anbieter muss daher das vertikale- und prozessorientierte Verständnis von zentraler Bedeutung sein, da die Geschäftsprozessunterstützung oberste Priorität bei den Anwendern einnimmt", gibt Mag. Joachim Seidler zu bedenken. Die Marktforscher von IDC unterteilen dazu die Wertschöpfungskette beim Mobile Workforce Management in die vier Bereiche Prozesse, Software, Hardware und Konnektivität.

Seite: 1
1
weitersagen: drucken
Mobile Business

Der Markt für mobile Unternehmenslösungen kommt in Schwung. Hohe Bandbreiten und attraktive Tarife steigern die Nachfrage bei Standardprodukten wie Mobiles Breitband und Mobile E-Mail. Immer öfters setzen Firmen auch auf spezielle Branchenlösungen. Zu den Vorreiterbranchen in Österreich zählen das Gesundheits- und Sozialwesen sowie die Industrie.

maximize
Print-Archiv
Folgen Sie uns
Termine

14. Februar

AIRO Tower, 1010 Wien

Vmware KMU-Roadshow 2012

16. Februar

All seasons Hotel, 4020 Linz

Vmware KMU-Roadshow 2012

21. Februar

Hotel Salzburg West, 5073 Salzburg-Wals

Vmware KMU-Roadshow 2012

22. Februar

Hotel Grauer Bär, 6020 Innsbruck

Vmware KMU-Roadshow 2012

28. Februar

Hotel Mercure Graz Messe, 8010 Graz

Vmware KMU-Roadshow 2012

1. März

Wirtschaftskammer Österreich

E-Day 2012

6. März - 10. März

Hannover

CeBIT 2012

Leser empfehlen
MONITOR-Newsletter

Abonnieren Sie unseren Newsletter!

E-Mail:
Die von Ihnen angegebene E-Mail Adresse wird von MONITOR Online weder an Dritte weitergegeben noch zu anderen Zwecken verwendet.
MONITOR-Autoren
Mag. Christoph Weiss

Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) ..mehr..

Die neuesten Artikel:

© Copyright 1983-2012 by MONITOR / Bohmann Druck und Verlag Gesellschaft m.b.H. & Co. KG (www.bohmann.at)

Add to Google  | Abo | Themenvorschau | Mediadaten | Inserate buchen | Kontakt | Impressum