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Strategien

Veranstaltung

"Collaboration World 2008"

Der Markt für Collaboration Anwendungen und Plattformen wächst stetig. Die "Collaboration World 2008" im Raiffeisen Forum Wien ermöglichte einen Blick auf aktuelle Trends.

„Das Marktvolumen für Collaboration hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen.“ - Mark Schilling, Marketing Manager und Sprecher von bat-groupware, Veranstalter der Collaboration World 2008

"Collaboration" - Zusammenarbeit von Gruppen über räumliche und zeitliche Grenzen hinweg - ist kein neues Thema, hat aber durch die neuen, bisher vor allem im Consumerbereich durchgreifenden "Web 2.0-Technologien" frischen Schwung erhalten. Die "Collaboration World 2008", veranstaltet vom Collaboration-Spezialisten bat-groupware, sollte die ganze Bandbreite aufzeigen, die aktuell unter dem Schlagwort "Collaboration" abgehandelt wird.

"Das Marktvolumen für Collaboration hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. So wird laut Schätzungen von Experten wie Coleman der Markt für Collaboration allein in den USA 2008 etwa 40 Milliarden Dollar ausmachen. Für die EU kann ein ähnliches Volumen angenommen werden, wodurch sich auch für Österreich erneut ein sehr gutes Marktpotential ergibt", beschreibt Mark Schilling, Marketing Manager und Sprecher von bat-groupware die derzeitige Situation. "Die Nachfrage reicht dabei von kleineren Collaboration Lösungen bis hin zu Web 2.0 Projekten in Unternehmen. Ausgewählte Referenzen und Lösungen dazu haben wir im Rahmen der bat-groupware Collaboration World 2008 gemeinsam mit IBM und Microsoft vorgestellt."

Breite Vielfalt

Bei bat-groupware, eine 99%-Tochter der Raiffeisen Informatik, definiert man Collaboration jedenfalls ziemlich breit - von der Urlaubsdatenbank bis zum Web 2.0-basierenden "Social Enterprise Projekt". Was im privaten Umfeld schon funktioniert, meint Schilling, und verweist auf Plattformen wie Xing oder Facebook, sei im Unternehmensbereich zwar noch kaum Thema, werde aber "in den nächsten drei bis fünf Jahren zum Thema werden".

Die Collaboration-Trends im "klassischen Business" fußen derzeit also vor allem auf bereits bekannten Standbeinen wie Unfied Communication, Webconferencing un weitere mehr und drehen sich um Produkte wie Notes (IBM) und SharePoint (Microsoft), die, so Schiller, rund 90% des Collaboration-Marktes abdecken.

Der Aufbau von "sozialen und kollaborativen Netzen" zwischen Mitarbeitern auch über Unternehmensgrenzen hinweg wird in einzelnen Fällen (etwa lokal verteilte Entwicklungsabteilungen oder für Ausbildungszwecke) bereits gegangen, birgt in seinen umfangreichen Möglichkeiten und bei großflächigerer Anwendung aber auch einige Stolpersteine. Eine heikle Frage sei beispielsweise, wie Unternehmen mit den daraus entstehenden "Mitarbeiter-Communities" umzugehen lernen. Spannungen zwischen Entscheidungsträgern und diesen "Communities" scheinen fast vorprogrammiert.

Collaboration als Erfolgsfaktor

IBM präsentierte auf der Veranstaltung unter anderem Themen wie Mobility, Web 2.0 Lösungen, Unified Communication & Collaboration, sowie Notes 8 und Sametime Lösungen. Collaboration ist für IBM ein zentrales Thema, erklärte dazu Manfred Porak, IBM Software Group Österreich: "Die IBM CEO Studie ergab, dass die weltweit führenden Unternehmen als Erfolgsgarant eine über die Unternehmensgrenzen hinausgehende Zusammenarbeit sehen. Collaboration ist demnach nicht nur eine bloße technische Möglichkeit von Middleware, sondern ein fachübergreifender Prozess, der letztendlich dafür zu sorgen hat, in einer globalisierten Wirtschaft bestehen zu können."

"Zauberstab" SharePoint

Bei den Präsentationen von Microsoft standen Kommunikationsthemen (Web- und Videokonferenzen auf einen Klick, Roundtable), Mobile Lösungen (u.a. Mobiles Office mit Windows Mobile 6.0) und Zusammenarbeit (zum Beispiel über die Applikationsplattform Office SharePoint Server) im Mittelpunkt. Dieser Office SharePoint Server ist die Microsoft Plattform für Collaboration Lösungen.

"Collaboration ist die Top Priorität für 70% der Unternehmen. Unsere Collaboration Plattform - Microsoft Office SharePoint Server 2007, kurz MOSS - wurde im Vorjahr 100 Millionen Mal lizensiert. MOSS ist damit das am raschesten wachsende Server Produkt von Microsoft", meint DI Martin Spona, langjähriger Lösungsspezialist für Collaboration bei Microsoft Österreich - und er ist deshalb überzeugt, dass die Collaboration Plattform SharePoint bald genauso weit verbreitet sein wird wie Office.

www.bat-groupware.at

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MONITOR-Autoren
Mag. Dominik Troger

Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. ..mehr..

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