Damit gibt es nach der Breitbandoffensive und der IKT-Taskforce jetzt einen neuen Versuch, modernes breitbandiges Internet in die heimischen Köpfe, Haushalte und Unternehmen hineinzubringen. Ziel ist es auch wiederum eine "nachhaltige IKT-Strategie" für Österreich zu erarbeiten.
Unter der Schirmherrschaft und im Besein von Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ) und Vizekanzler Wilhelm Molterer (ÖVP) und zahlreicher Prominenz aus Politik und Wirtschaft wurde die "Internetoffensive Österreich" pompös gestartet. Neu ist die diesmal allumfassende Phalanx der IKT-Branche: Alles was im Telekom-Bereich Rang und Namen hat, ist bei der neuen Initiative mit an Bord. Neben der Wirtschaft sind aber auch Wissenschaft, Sozialpartner und Interessensvertretungen mit eingebunden. Bis zum Herbst soll die "österreichische Internetdeklaration" erarbeitet werden, die wiederum die Basis für die schon lange geforderte IKT-Strategie der Bundesregierung sein soll. Im ersten Schritt wurden vier klare Ziele formuliert:
- Österreich einen Spitzenplatz im Ranking der Top-IKT-Länder sichern.
- Die Breitband-Nutzung erhöhen (derzeit haben rund 50 Prozent aller Haushalte Breitband-Internet).
- Das Internet als Chance nutzen, um Barrieren und Hemmschwellen abzubauen.
- Österreich als erstklassigen Standort für IKT-Technologien etablieren.
Selten einig posierten UPC-Chef Thomas Hintze, Telekom-Austria-CEO Rudolf Fischer und Tele2-CEO Robert Hackl mit Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und Vizekanzler Wilhelm Molterer bei der Übergabe eines symbolischen überdimensional großen USB-Sticks. Darin sollen dann im Herbst die Ergebnisse der sechs neu eingerichteten Arbeitskreise (AK) der Bundesregierung übergeben werden.
Die sechs Arbeitskreise werden prominent geleitet: Thomas Hintze/UPC steht dem AK "Generationen und Bildung" vor, René Tritscher/WKÖ leitet den AK "Wirtschft, Infrastruktur und E-Government", Rudolf Kemler/HP engagiert sich für den AK "Gesundheit und Soziales" Mathias Grandosek/AK Wien steht für den AK "Sicherheit und Konsumentenschutz". Für den AK "Wissenschaft und Forschung" konnte Peter Rastl/Uni Wien und für den AK "Kultur und Medien" Rudolf Fischer/Telekom Austria gewonnen werden. Wer bei den Arbeitskreisen mitarbeiten will, ist dazu herzlich eingeladen (Info online). Zahlreiche IKT-Branchenvertreter wurden dazu auch eingeladen, online einen Fachbeitrag abgeben. Zu jedem der Arbeitskreise findet ab April ein öffentlicher Workshop statt. Den Auftakt macht am 23. April der AK "Generationen und Bildung".




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Dr. Eric Scherer ist Geschäftsführer des anbieterunabhängigen Beratungs- und Marktforschungsunternehmens i2s. Er gilt als einer der führenden ERP-Experten und ist Initiator der ERP-Zufriedenheitsstudie. 