MONITOR-Autor und Mobility-Spezialist Georg Lankmayr zeigt ab Seite 10, wie Mobilität zunehmend die Arbeitsweise im Mittelstand verändert, welche Möglichkeiten sie bietet, die Produktivität zu steigern, die Effizienz der Prozesse zu optimieren und die Flexibilität der Mitarbeiter zu erhöhen.
Seiner Meinung nach können folgende Hauptgründe genannt werden, die in den kommenden Jahren die Nutzung von mobilen Business-Lösungen vervielfachen werden: "In dienstleistungsnahen Branchen sind es vor allem die 'Wissensarbeiter', die vom Arbeitgeber immer öfter mobile Office-Lösungen fordern. In vertriebs- und servicenahen Branchen sind es Außendienstmitarbeiter, die von spezielle Business-Process-Lösungen profitieren können, um beispielsweise Zeiten und Leistungen zu erfassen oder Kundendaten zu bearbeiten."
Christine Wahlmüller wirft in ihrem Beitrag ab Seite 13 einen Blick auf die aktuellen Businesslösungen der heimischen Mobilfunkbetreiber. Ihr Fazit: Mobiles Internet beflügelt den Businesskundenmarkt. "10%, das sind 30.000 aller österreichischen Unternehmen, nutzen laut AIM Business zurzeit mobile Datenkarten bzw. USB-Modems. Tendenz stark steigend."
Lothar Lochmaier hinterfragt ab Seite 17 den Begriff des Mobile Workforce Managements und bringt dazu auch aktuelle Analysten-Meinungen. So gibt etwa Mag. Joachim Seidler, IDC Österreich, zu bedenken, dass für Anbieter "das vertikale- und prozessorientierte Verständnis von zentraler Bedeutung sei, da die Geschäftsprozessunterstützung oberste Priorität bei den Anwendern einnimmt."
Ergänzt wird der Mobilitätsschwerpunkt durch Anwenderbeispiele und Unternehmensporträts. Obwohl es sich um relativ neue Technologien handelt, haben sich schon einige spezialisierte Unternehmen etablieren können.
Business Intelligence
Der Markt für Business Intelligence ist in Bewegung. Alexandra Riegler widmet sich in ihrem Beitrag "Kraft aus der Veränderung" (Seite 28) der aktuellen Situation. Doch nicht nur das Wegkaufen von renommierten Anbietern hat in den letzten Monaten die Gemüter erhitzt:
"Die relativ weite Verbreitung von BI-Software geht nicht notwendigerweise mit deren erfolgreichem Einsatz einher. Laut einer Studie von Actinium Consulting, einem Beratungsunternehmen mit dem Kerngebiet BI, zeigt sich jeder zweite Anwender unzufrieden mit seiner Software-Auswahl."
Es gibt also mehr Handlungsbedarf, als man auf den ersten Blick meinen könnte.
IKT-Ausbildung in Österreich
Zum Abschluss der vierteiligen Serie "IKT"-Ausbildung in Österreich trafen sich unter der Moderation von MONITOR-Autorin Christine Wahlmüller maßgebliche Universitäts- und Fachhochschullehrkräfte zur Diskussion. Und das Resümee dieser Diskussion fiel ernüchternd aus: "Wunderbar sieht es heute - fast fünfzehn Jahre nach Gründung der Fachhochschulen - in puncto Ausbildungsmöglichkeiten aus. Allein: Die Maturanten wollen nicht mehr IT studieren. Und trotz vieler Initiativen geht der Frauenanteil wieder zurück. Dem jetzt schon vielfach beklagten Facharbeitermangel ist damit in naher Zukunft Tür und Tor geöffnet." (Seite 40)
Noch ein kleiner Tipp in eigener Sache: Abonnieren Sie doch auf unserer neu gestalteten Homepage www.monitor.co.at gleich unseren Newsletter, und machen Sie mit beim großen Gewinnspiel "25 Jahre MONITOR"!
Viele interessante Anregungen bei der Lektüre wünscht Ihnen Ihr
Rüdiger Maier




1/2012
8/2011
7/2011


Dr. Eric Scherer ist Geschäftsführer des anbieterunabhängigen Beratungs- und Marktforschungsunternehmens i2s. Er gilt als einer der führenden ERP-Experten und ist Initiator der ERP-Zufriedenheitsstudie. 