Türhersteller bzw. Tischler bauen den Fingerscanner bereits im Zuge der Türenfertigung ein und liefern die biometrische Tür als Komplettlösung an den Kunden. Vor Ort muss die Tür nur noch an die Stromversorgung angeschlossen werden. Aufwändige Koordinations- und Verkabelungsarbeiten auf der Baustelle entfallen.
Mit ekey TOCA integra können je nach System bis zu 99 bzw. bis zu 2.000 Finger lokal gespeichert werden. Die verwendete ekey-Software lernt mit und registriert so zum Beispiel das Wachstum von Kinderfingern oder veränderte Nutzergewohnheiten. Auch verschmutzte oder abgenutzten Fingern sollen keine Probleme machen, so der Hersteller.
„Mit ekey TOCA integra wird ein neuer Markt eröffnet“, ist Dr. Leopold Gallner, Geschäftsführer von ekey überzeugt. „Weil unsere Lösung in nahezu alle neuen Haustüren eingebaut werden kann, ist das Umsatz-Potential enorm. In einem ersten Schritt wollen wir fünf Prozent des österreichischen Türenmarktes mit diesem Produkt erreichen.“
Jedes Jahr werden in Österreich rund 80.000 Eingangstüren verkauft. Mittelfristig soll die Innovation rund 50% des ekey-Umsatzes ausmachen.



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Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. 