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Thema: BPM,SOA IT-Consulting

Die Partner nicht aus den Augen verlieren

Multi-Enterprise-SOA

Sie versprechen schnellere Reaktionszeiten auf veränderte Marktbedingungen, reduzieren die Komplexität bestehender IT-Architekturen und bieten größtmögliche Flexibilität: Nicht umsonst steht in den IT-Abteilungen rund um den Globus die Errichtung einer Service-orientierten Architektur (SOA) ganz oben auf der Agenda.

Jochen Werner

Jochen Werner verantwortet seit August 2007 als Sales Manager Central European Region die Vertriebsaktivitäten von Sterling Commerce in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Doch was nützt beispielsweise ein integrierter Bestellprozess, der sich nicht flexibel auf Kunden ausweiten lässt? Ein SOA-Konzept, das nur die Umstellung interner Prozesse und Applikationen fokussiert, unterstützt langfristig lediglich eingeschränkt den Unternehmenserfolg. Nur wer in der Lage ist, seine Geschäftspartner schnell und flexibel einzubinden, hat das Ursprungsprinzip einer SOA erkannt und kann ihr Potenzial voll ausschöpfen.

Diese Botschaft scheint mittlerweile auch in einigen (noch wenigen) Unternehmen angekommen zu sein. Gartner prognostiziert, dass Mittelständler und Großunternehmen bis 2010 die Anzahl ihrer unternehmensübergreifenden Integrationsprojekte um mindestens 50 Prozent steigern werden. Doch die reinrassige Umsetzung einer SOA für das B2B-Umfeld können sich viele gar nicht leisten. Der Aufwand, die Dauer und die notwendige Expertise stellen Unternehmen mit schmalen IT-Budgets vor große Herausforderungen. Hinzu kommen Charakteristika des typischen B2B-Umfeldes. Die netzwerkartigen Wertschöpfungsprozesse sind geprägt von heterogenen, kaum beeinflussbaren Technologien der Partner und gesetzesgebundenen Regularien. Unterschiedliche Kommunikationsprotokolle und Verfahren, verschiedene Standards für Dokumentenformate, besondere Sicherheitsaspekte für den Datenzugriff und -austausch von und mit externen Partnern sollen exemplarisch auf die Vielfalt hinweisen. Der Konflikt zwischen dem reinen, standardbasierten SOA-Konzept und der realen Welt, in der Unternehmen heute agieren müssen, ist vorprogrammiert.

Einen Weg aus dieser Misere bieten Softwarelösungen, die auf einer Multi-Enterprise-SOA aufbauen, alle notwendigen B2B-Funktionalitäten als Services anbieten (Sicherheit, Datenkonvertierung, Monitoring, Reporting), gleichzeitig interoperabel mit der internen SOA-Technologie sind und neue Partner schnell und unkompliziert integrieren.

Die auf B2B ausgerichtete SOA ermöglicht so die effiziente und flexible Umsetzung der sich stetig ändernden Supply Chain Management-Anforderungen. Durch die Widerverwendbarkeit der Services in verschiedenen Prozessen stellen sich schnell positive Kosteneffekte ein. Die Kompatibilität mit den internen SOA-Strukturen und Anwendungen unterstützt schnelle Implementierungszeiten und das Prinzip der losen Kopplung zwischen Prozessen und Services. Eine Kontrolle und Transparenz des Informationsflusses ist über die Unternehmensgrenzen hinaus gewährleistet und beschleunigt damit die Reaktionsgeschwindigkeit im Problemfall und die Auskunftsfähigkeit über bestimmte Stati. Durch die Integration von externen Partnern ist es möglich, Geschäfte schneller, mit weniger Fehlern und zu geringeren Kosten abzuwickeln.

Die Ergebnisse einer solchen Datenintegration lassen sich gut in Zahlen ausdrücken; in verkürzten Bearbeitungs- und Lieferzeiten pro Bestellung oder in der sinkenden Anzahl manueller Fehlerkorrekturen zum Beispiel. Diese wiederum haben Auswirkung auf Werte, die wesentlich schwerer zu kalkulieren sind: Kundenzufriedenheit und Kundenbindung. Dies sind Attribute, die von entscheidender Bedeutung für den langfristigen Geschäftserfolg von Unternehmen sind.

www.sterlingcommerce.de

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MONITOR-Autoren
Mag. Christoph Weiss

Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) ..mehr..

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