Viele Unternehmen wollen dieses Spannungsfeld durch die Einführung einer serviceorientierten Architektur (SOA) lösen, um so schnell und effizient auf sich ändernde Anforderungen der Geschäftsumgebung reagieren zu können. Die Herausforderung bei einer SOA- Einführung liegt insbesondere in der Problematik, passende fachliche Services zu finden und zu definieren.
Insgesamt sind folgende Kriterien von SOA zu erfüllen:
- unternehmensweite SOA,
- klare Definition der Services,
- flexible Unterstützung der Geschäftsprozesse,
- vorrangige Unterstützung der primären Geschäftsprozesse SOA und GPM.
Die Definition der fachlichen Services kann letztlich nur von IT- und Fachabteilung gemeinsam erfolgreich durchgeführt werden, da als Grundlage dafür die verschiedenen Geschäftsprozesse, ihre Zusammenhänge sowie ihre Gemeinsamkeiten analysiert werden müssen. Zur Dokumentation wird ein Geschäftsprozessmodell verwendet, das die Serviceorientierung berücksichtigt, d. h. die Geschäftsprozesse so beschreibt, dass die fachlichen Services identifiziert werden können und deren Wiederverwendungspotential erkennbar wird. Zusätzlich werden die Bereiche der Geschäftsprozesse aufgezeigt, die eine hohe Flexibilität erfordern, weil sie sich häufig ändern.
Unternehmensweite SOA - unternehmensweites Geschäftsprozessmodell
Bereits im Vorfeld der SOA-Einführung sollte eine Vereinheitlichung der Geschäftsprozesse mit Hilfe des Geschäftsprozessmodells vorangetrieben werden. Dies ist ein erfolgskritischer Schritt, um die Geschäftsprozesse mittels wiederverwendbarer Services umzusetzen. Das Geschäftsprozessmodell hilft dabei, ähnliche Teilprozesse zu identifizieren, deren Unterschiede zu analysieren und soweit wie möglich anzugleichen, damit diese Teilprozesse später durch dieselben Services unterstützt werden können.





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Alexandra Riegler arbeitet als freie Journalistin in den USA. Zu ihren Spezialgebieten zählen die Themen Technologie und Forschung. 