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Thema: BPM,SOA IT-Consulting

MID GmbH

Fit für SOA mit einem serviceorientierten Geschäftsprozessmodell

Im Spannungsfeld zwischen Geschäft und Technik stehen heute viele Unternehmen vor der Aufgabe, dem wachsenden Druck durch anspruchsvollere Kunden, härteren Wettbewerb und engere Märkte Stand zu halten. Oft ist die dafür nötige Flexibilität nicht vorhanden, da Unternehmen für die Abwicklung der Geschäftsprozesse auf die IT angewiesen sind und hierbei lange Vorlaufzeiten benötigt werden.

Maria Deeg

Maria Deeg studierte an der Universität Bayreuth Mathematik und Physik. Sie arbeitet seit elf Jahren als Beraterin und Projektleiterin im Bereich Prozessoptimierung und Softwareentwicklung. Anfang 2007 kam sie als Project Manager zum Nürnberger Software- und Beratungshaus MID GmbH. Dort hat sie die Verantwortung für die Beratungsleistungen bei einem Key Account und ist Mitglied im Product Management Board.

Viele Unternehmen wollen dieses Spannungsfeld durch die Einführung einer serviceorientierten Architektur (SOA) lösen, um so schnell und effizient auf sich ändernde Anforderungen der Geschäftsumgebung reagieren zu können. Die Herausforderung bei einer SOA- Einführung liegt insbesondere in der Problematik, passende fachliche Services zu finden und zu definieren.

Insgesamt sind folgende Kriterien von SOA zu erfüllen:

  • unternehmensweite SOA,
  • klare Definition der Services,
  • flexible Unterstützung der Geschäftsprozesse,
  • vorrangige Unterstützung der primären Geschäftsprozesse SOA und GPM.

Die Definition der fachlichen Services kann letztlich nur von IT- und Fachabteilung gemeinsam erfolgreich durchgeführt werden, da als Grundlage dafür die verschiedenen Geschäftsprozesse, ihre Zusammenhänge sowie ihre Gemeinsamkeiten analysiert werden müssen. Zur Dokumentation wird ein Geschäftsprozessmodell verwendet, das die Serviceorientierung berücksichtigt, d. h. die Geschäftsprozesse so beschreibt, dass die fachlichen Services identifiziert werden können und deren Wiederverwendungspotential erkennbar wird. Zusätzlich werden die Bereiche der Geschäftsprozesse aufgezeigt, die eine hohe Flexibilität erfordern, weil sie sich häufig ändern.

Prozesslandkarte

Unternehmensweite SOA - unternehmensweites Geschäftsprozessmodell

Bereits im Vorfeld der SOA-Einführung sollte eine Vereinheitlichung der Geschäftsprozesse mit Hilfe des Geschäftsprozessmodells vorangetrieben werden. Dies ist ein erfolgskritischer Schritt, um die Geschäftsprozesse mittels wiederverwendbarer Services umzusetzen. Das Geschäftsprozessmodell hilft dabei, ähnliche Teilprozesse zu identifizieren, deren Unterschiede zu analysieren und soweit wie möglich anzugleichen, damit diese Teilprozesse später durch dieselben Services unterstützt werden können.

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MONITOR-Autoren
Mag. Carl-Markus Piswanger

Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. ..mehr..

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