Die Brutto-Datenrate erreicht mit bis zu 300 MBit/s nahezu die sechsfache Datenrate der herkömmlichen WLAN-Technik, weswegen die Access-Points mit einem Gigabit-Ethernet-Interface ausgestattet sind. Durch die Funkfeldabdeckung mittels MiMo-Technik (Multiple Input Multiple Output) mit je 3 Sendern und 3 Empfängern, werden die bisher störenden Signalreflexionen zur Steigerung der Übergeschwindigkeit ausgenutzt. Mit der verbesserten Signalausnutzung ist nun bei gleichen Umgebungsbedingungen eine sehr deutliche Performance- und Reichweitenverbesserung im Vergleich zu 802.11a/g-Netzwerken möglich.
Der L-305 verfügt dabei über ein internes Antennen-Array, während der L-310 über drei austauschbare externe Antennen verfügt. Beide Geräte sind mit Dual-Band-Funkmodulen (5 und 2,4 GHz) ausgerüstet und bieten so 100% Abwärtskompatibilität zu den bisherigen IEEE 802.11a/b/g-WLAN-Clients. Die Stromversorgung kann auch per Power-over-Ethernet (PoE, IEEE 802.3af) über das Netzwerkkabel erfolgen. Selbstverständlich können beide Access-Points auch über Lancom WLAN-Controller zentral verwaltet und konfiguriert werden.
Lancom Systems bietet weiterhin in seinem Wireless-LAN Portfolio ein reichhaltiges Angebot an Antennen. So ermöglicht die neue AirLancer Extender O-D9a, eine 11n-Diversity-Antenne, einen vielfachen Datendurchsatz auf Point-to-Point Richtfunkstrecken.




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8/2011
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Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 