Cisco ASR 1000 vereint Routing, Firewalling, IP Sec VPNs, Deep-Packet Inspection (DPI) und Session Border Controlling (SBC) in einem einzigen Chassis. Dadurch sollen entsprechend viele Einzelgeräte überflüssig werden, was die Netzarchitektur vereinfacht und die Kosten senkt, so Cisco. Außerdem sind die Router mit dem von Cisco entwickelten Hochleistungschip Cisco QuantumFlow Processor ausgestattet. Neu ist zudem das virtualisierte ASR-Betriebssystem Cisco IOS-XE.
Die Router richten sich gleichermaßen an Service Provider und Unternehmenskunden: Provider sollen von höherer Performance, Service-Flexibilität und Skalierbarkeit profitieren, Unternehmen von einer applikationssensitiven Routing-Plattform. Zudem soll beide Zielgruppen ein verminderter Stromverbrauch zu Gute kommen.
Das Netzwerkbetriebssystem unterstützt doppelte Software-Redundanz: Unterbrechungsfreies Switch-over zwischen zwei parallel laufenden Softwareinstanzen ermöglichen Firmware-Upgrades bei laufendem Betrieb, was die Serviceverfügbarkeit erhöht. Cisco IOS-XE wurde speziell für diese kompakten Edge-Router optimiert.
Cisco ASR 1000 wird ab April 2008 als 2-, 4- oder 6-Rack-Unit ausgeliefert.



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Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 