Mit dieser Technologie weitet Trend Micro den Malware-Schutz auf das Internet aus. Mit LeakProof 3.0 präsentiert Trend Micro eine neue Lösung, die Unternehmen die Kontrolle sensibler Dokumente ermöglichen und Datenlecks schließen soll.
"Nach Erkenntnissen von Trend Micro ist die Anzahl der Web Threats zwischen Ende 2005 und Anfang 2007 um mehr als 1.564% gewachsen", erläutert Raimund Genes, CTO Anti-Malware bei Trend Micro. Allen Web-Bedrohungen gemeinsam ist die Nutzung des Internets für die Angriffsdurchführung: in komplexen Infektionsketten werden immer neue Malware-Komponenten nachgeladen und flexibel kombiniert, um der Erkennung durch Virenscanner zu entgehen. Zu den größten Gefahren gehört die unbemerkte Infektion von Systemen durch den Besuch von Web-Seiten, die ausschließlich zur Malware-Verbreitung erstellt oder ohne das Wissen der Inhaber manipuliert wurden.
Auf Basis des herkömmlichen Zyklus aus Malware-Erkennung sowie Pattern-Generierung und -Verteilung können Web Threats nicht effizient bekämpft werden, ist man bei Trend Micro überzeugt. Mit Web Threat Protection zeigt Trend Micro eine Technologie, die Informationen aus verschiedenen Datenquellen wie Web- und E-Mail-Reputation sowie Botnet-Identifikation kombiniert. So sollen Anwender bei der Internet-Nutzung in Echtzeit geschützt werden.
Neben externen Bedrohungen wie Web Threats bilden interne Datenlecks eine Herausforderung für die Unternehmenssicherheit. LeakProof 3.0 soll hier Abhilfe schaffen und die kritischen Daten im Speicher, bei der Bearbeitung und während der Übertragung schützen. Das Programm erstellt für jedes Dokument einen Fingerabdruck zur lückenlosen Verbreitungskontrolle und Nachverfolgung. Das soll verhindern, dass sensible Informationen über Netzwerkkanäle (z.B. HTTP/S, SMTP, Webmail, FTP und IM) oder Datenträger wie USB-Sticks und CDs/DVDs aus dem Unternehmen gelangen.



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