Besonders in der Logistik, im Handel oder in der produzierenden Industrie gehört RFID mittlerweile zum Alltag. Aber vor allem kleinere Unternehmen öffnen sich den Lieferketten noch zögerlich. Sie scheuen die hohen Startinvestitionen und verfügen oft nicht über die notwendigen Technikspezialisten.
Mit der Einsteiger-Lösung „RFID Starter Kit“ sollen auch kleinere Firmen schnell und kostengünstig die Funktechnologie einführen. Diese Sets beinhalten aufeinander abgestimmte RFID-Komponenten und bieten eine Möglichkeit, schnell die ersten Erfahrungen mit RFID zu sammeln.
Basierend auf diesen RFID-Standardlösungen bietet Siemens auch spezielle Branchenlösungen an. So arbeitet Siemens im Pharmabereich zurzeit an einer neuen RFID-Lösung: e-Pedigree – eine Art Lebenslauf für jede Medikamentenpackung. Die Lösung wird gegen Produktfälschungen und Warenschwund eingesetzt. Hierbei kann e-Pedigree sowohl die Echtheit eines Medikaments überprüfen als auch den Weg des Präparates durch alle Stationen der Lieferkette nachvollziehen.
Auf der diesjährigen CeBIT liegt der Schwerpunkt von Siemens neben den Starter Kits auf den Querschnittslösungen Track&Trace, Asset Management und Management of Returnable Transport Items sowie auf Branchenlösungen für Airport -Logistics und Pharma.




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8/2011
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Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 