Nun ist das Thema Umweltschutz auch bei den IT-Herstellern und IT-Nutzern angelangt. In der IT wächst nämlich der Energieverbrauch ständig und treibt damit die Betriebsausgaben weiter in die Höhe. Global vernetzte IT-Infrastrukturen mit unzähligen technischen Inseln belasten dabei das Klima und die Umwelt, allein schon durch den hohen Ressourcenverbrauch bei der Herstellung. Sie verursachen auch erhebliche Kosten bei Recyclingprozessen und der Wiederverwertung sowie in der fachgerechten Entsorgung von umweltbelastenden Komponenten.
Experten kalkulieren, dass bereits ein Drittel der Kosten im laufenden Betrieb eines Rechenzentrums auf die Energie entfällt. Einsparungen von bis zu zwei Drittel bei den Betriebskosten ließen sich erreichen, indem Unternehmen die Komponentenzahl in den Rechenzentren reduzieren. Als Alternative sind etwa neue bedarfsorientierte Architekturen zur Virtualisierung von Rechenzentren gefragt.



7/2011
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Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. 