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IKT in Europa

Europa-Verband mittelständischer IT-Anbieter

Österreich spielt eine maßgebliche Rolle

Die Notwendigkeit eines eigenen EU-Verbandes für mittelständische IT-Anbieter ergibt sich aus der Tatsache, dass 80% der Regulierungen, die die Informations- und Kommunikationswirtschaft betreffen, heute direkt oder indirekt aus Brüssel kommen.

Johann Steszgal

Die Großen der Branche investieren deshalb erheblich in die Präsenz und Vertretung ihrer Interessen. In vielen Fällen decken sich diese mit denen des IT-Mittelstandes – in manchen aber nicht. Bestes Beispiel war die Diskussion um die sogenannten „Software-Patente“. Hier ist es notwendig, die Meinung der IT-KMUs ausreichend zu artikulieren.

Österreich, konkret der Fachverband für Unternehmensberatung und Informationstechnologie (kurz: UBIT), hat deshalb im Jahre 2005 die Internationalisierung im Bereich IT zu einem Schwerpunkt für die Periode 2005-2010 erklärt. Ein Arbeitskreis wurde gegründet, und ich wurde mit dessen Leitung beauftragt.

Neuer Verband für den IT-Mittelstand

Nach Treffen mit bestehenden Verbänden im IT-Sektor (z. B. EICTA u. ä.) und Sichtung derer Statuten und Finanzierung war evident, dass es keinen europäischen IT-Verband gibt, der nicht von den Großen dominiert ist. Deshalb wurde die Initiative von Freek Posthumus (NORMAPME/UEAPME) unterstützt, einen eigenen, KMU-getragenen Verband zu etablieren. UEAPME als Vertreter aller KMUs in Europa unterstützt und fördert die Etablierung einer eigenständigen Vertretung für die rund 600.000 kleinen und mittleren IKT-Unternehmen in Europa. Sie sind das Bindeglied von Regierungen und Industrie zu anderen kleinen und mittleren Unternehmen und den Bürgern.

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MONITOR-Autoren
Mag. Dominik Troger

Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. ..mehr..

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