Die "Internet-Hotline" der ISPA hat ihren Betrieb aufgenommen.
Die ISPA, der Verband der österreichischen Internet-Provider, hat eine Meldestelle für illegale Internet-Inhalte eingerichtet. Basierend auf der Initiative zur freiwilligen Selbstkontrolle der Internet-Provider wurde diese Meldestelle mit dem Ziel eingerichtet, Inhalte im Internet, die gegen das Kinderpornographie- und Verbotsgesetz verstoßen, schnell zu erkennen, zu entfernen und den zuständigen Behörden zu melden.
"Die Internet-Anbieter haben kein Interesse an illegalen Inhalten im Internet", betont Karl Hirschmann, Generalsekretär der ISPA. "Dafür stehen ihnen aber die Möglichkeiten zu einer effektiven Entfernung solcher Inhalte in Österreich zur Verfügung." Das war neben dem Argument der behörden-neutralen Stellung der ISPA auch der Auslöser für den Ausbau dieser Meldestelle, die über die Euro-ISPA im Netzwerk mit den anderen europäischen Ländern eingebunden ist.
Erkennt nun ein Internet-Benutzer einen vermeintlichen illegalen Inhalt auf einer Internet-Seite, einer Newsgroup oder an andere Stelle, so kann er diesen unter Angabe der Fundortes anonym auf der Homepage der "Internet-Hotline" (http://hotline.isp.at) melden. Die ISPA übernimmt die Überprüfung des gemeldeten Inhalts sowie die Weiterleitung an die jeweils zuständigen Behörden, die sich durch die Unterstützung der "Internet-Hotline" eine effektivere Verfolgung dieser Tatbestände erwarten.
Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) ..mehr..