Die Marktforschungsfirma ABI Research geht davon aus, dass der Markt für NFC-geeignete Mobiltelefone mit Zahlungsfunktionen bis 2010 ein Volumen von über 300 Millionen Stück ausmacht. Bis 2010 entspricht dies etwa 20 Prozent des Marktes für Mobiltelefone.
„Die Möglichkeit, Dienstleistungen drahtlos zu bezahlen, wird für Verbraucher zunehmend interessanter, da die zugehörige Kommunikationstechnologie ausreift und Sicherheitsbedenken minimiert wurden,“ erläutert Yiwan Wong, Vice President, Marketing Team, System LSI Division, Semiconductor Business, Samsung Electronics. „Unser neuer SWP-SIM-Card-IC mit der Bezeichnung S3FS91J enthält eine High-Performance-CPU mit 32 Bit, ein 20 kB großes RAM für die Datenverarbeitung und ein ROM mit 32 kB für das Boot-Programm.”
Mit seiner integrierten Unterstützung für symmetrische Verschlüsselungs- und Entschlüsselungs-Standards (DES/Triple DES) sowie für den asymmetrischen Verschlüsselungsstandard (RSA) eignet sich der IC auch für Applikationen wie Mobil-TV und Mobil-ID, bei denen eine sichere Benutzer-Authentifizierung und Datenübertragung entscheidend sind.
Der Anwenderspeicher basiert auf Embedded-Flash-Technologie, die drahtlose Software-Upgrades und Daten-Downloads mit OTA-Technologie (Over-the-Air) ermöglicht. Dies soll den Benutzern von Mobiltelefonen einen bequemeren Zugang zu einer Reihe zusätzlicher Dienstleistungen erlauben.
Samsungs neue SWP-SIM-Card-Chips stehen voraussichtlich ab April als Muster zur Verfügung. Die Massenproduktion soll im dritten Quartal 2008 beginnen.



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Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 