Einfach telefonieren steht für das Linzer Unternehmen, das sich zum Technologieführer bei Seniorenhandys entwickelt hat, im Mittelpunkt. Menschen über 50 Jahre sind mit herkömmlichen Mobiltelefonen häufig überfordert bzw. brauchen deren umfangreiche Funktionen nicht. Oft kämpfen sie noch mit anderen Problemen: Die Finger zu groß – oder doch die Tasten zu klein? Die Ohren zu taub – oder doch der Lautsprecher zu leise?
Die Seniorenhandys von Emporia Telecom haben große Tasten, ein leichter lesbares Display, einen hörgerätetauglichen Lautsprecher und eine einfache Menüführung. Die Unterschiede zu den üblichen Geräten sind noch größer: Beim Tastenaufbau werden Komponenten aus dem Bereich von Industriemaschinen-Bedienfeldern eingesetzt. Die Schriftgröße nutzt das große Display aus. Um die Verständlichkeit für hörgeschädigte Personen zu verbessern, setzt Emporia Telecom auf spezielle Lautsprecher, die für Mobiltelefone eine ungewöhnlich niedrige Resonanzfrequenz haben. Rückkoppelungen, Pfeifen oder Rauschen werden stark reduziert.
Senioren verirren sich in den vielen Menüebenen herkömmlicher Handys. Bei den Mobiltelefonen von Emporia Telecom wird Software durch Hardware ersetzt. Beim Modell „emporiaLIFEplus“ können beispielsweise alle Menüfunktionen direkt und mechanisch über Tasten aufgerufen werden. Eine Zusatzfunktion dieses Modells ist die spezielle Notfalltaste. Damit kann in Notsituationen schnell und einfach Hilfe gerufen werden. Drückt man die Notfalltaste drei Sekunden lang, wählt das Handy automatisch bis zu fünf gespeicherte Nummern.




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8/2011
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Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 