Sie kennen TCO, Total Cost of Ownership, aber kennen sie TCEP? - Wohl nicht als Abkürzung, aber sicher als unangenehmes Phänomen. Gemeint ist die "Total Cost of Empty Promises", die "Gesamtkosten leerer Versprechungen", eine leider nicht seltene Erscheinung in der ITC-Welt.
Im Gegensatz zu vielen Technologie-Luftblasen haben die Network Access Control (NAC)-Technologien bereits die reine Hype-Phase, also die Phase des Hochjubelns, überwunden und sich in der Praxis auf breiter Ebene bewährt. NAC wird zunehmend zum Synonym für sicheren Zugriff aufs (Unternehmens-) Netzwerk und für den verlässlichen Schutz der Netzwerkinfrastruktur.
Kontrollierter Zugriff innerhalb des Netzwerks
Bei Netzen von Firmen oder Behörden wird zuallererst die Schnittstelle zum öffentlichen Netz gesichert. Die damit verbundenen Stichworte wie Firewalls, Intrusion Prevention Systeme, Virtual Private Networks etc. sind Legion. Doch was ist, wenn Gäste, Kunden oder Berater ihre (verseuchten) Computer im Sitzungszimmer ans LAN anschließen? Wie steht es um die Frage von Mitarbeitenden, die extern unterwegs waren und unbeabsichtigt Malware über ihre Laptops ins Firmennetz einschleppen? Da heute Mobilität, Drahtlostechnologien sowie der Austausch mit Dritten zum Alltag gehören, braucht es pragmatische Lösungen, um die interne Sicherheitsdimension abzudecken.
Was eine NAC-Lösung bieten muss
Aus Sicht von United Security Providers gibt es eine Reihe von Nutzen, die eine NAC-Lösung heute bieten muss - und zwar unabhängig davon, ob sie bei einem Weltunternehmen oder bei einer mittelgroßen Firma eingesetzt wird. Dazu gehören unter anderem: das Erkennen und aktive Verhindern aller unerlaubten Zugriffe auf das Firmennetz; die Übersicht über die Endgerätevielfalt; die Unterstützung bei der Bereinigung von Inventardaten; vielfältige Auswertungsmöglichkeiten der gewonnenen Daten.
NAC ist definitiv ein Ansatz, der bleiben wird. Renommierte Analysten wie Gartner, IDC etc. rechnen mit einem exponentiellen Wachstum in diesem Feld. Wie groß das Vertrauen zu NAC ist, zeigt sich auch am Beispiel Schweiz. Hier gehören neben einer Vielzahl von mittelständischen Unternehmen mittlerweile auch Großunternehmen zu überzeugten NAC-Anwendern, so zum Beispiel die Schweizerischen Bundesbahnen. NAC ist "here to stay" - gute Nachrichten auch für die Netzwerksicherheit in Österreich.
Martin Ghéczy, Communication, Unites Security Providers
Die seit über einem Jahrzehnt tätige Security-Firma bietet neu ihre Sicherheitslösungen - insbesondere im NAC-Bereich - auch in Österreich an. Da sie eine reine Partnerstrategie fährt, ist sie zurzeit in intensiven Gesprächen mit österreichischen Partnern für den indirekten Vertrieb in dieser äußerst dynamischen, viel versprechenden Sparte. Damit erklärt sich auch die Präsenz der Schweizer auf der diesjährigen ITnT (Halle B, Stand 0242).
Ferner bietet United Security Providers im Security Competence Center der Halle B einen praxisorientierten Fachvortrag zum aktuellen Thema NAC (6. Februar 08, 10:45 Uhr, "Risikofaktor internes Netzwerk", Urs Zurbuchen, Business Engineer und Fachspezialist).
www.united-security-providers.ch
Halle B Stand 0242




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Dr. Manfred Wöhrl ist Geschäftsführer der R.I.C.S. EDV-GmbH (Research Institute for Computer Science, www.rics.at), spezialisiert auf Securitychecks und Security-Consulting. 